Dragonz starten mit Doppelrunde in die heiße Phase

Qualifikationsrunde

Für die Dragonz aus der Landeshauptstadt startet am Wochenende mit einer Doppelrunde die Qualifikationsrunde. Um der Favoritenrolle gerecht zu werden und einen großen Schritt Richtung Play-off zu machen braucht es am besten gleich zwei Siege.

Von Von Peter Wagentristl

Center Sead Hadzifejzvoic hatte im Grunddurchgang mit Ivan Gavrilovic alle Hände voll zu tun - am Freitag wird es wohl ähnlich laufen.

Center Sead Hadzifejzvoic hatte im Grunddurchgang mit Ivan Gavrilovic alle Hände voll zu tun - am Freitag wird es wohl ähnlich laufen.

© BVZ/Wagentristl

Die BBC Nord Dragonz zogen in Runde eins der Qualifikationsrunde ein Freilos und hatten deswegen nun drei Wochen frei. „Das war ganz wichtig nach der intensiven Phase“, betont General Manager Roland Knor vor dem Start der heißen Phase.

Neben Regeneration und „kurieren von Wehwehchen“ nutzten die Drachen die spielfreie Zeit auch, um etwas „für die Seele und die Chemie im Team zu machen.“ Mit Erfolg, die Stimmung im Training sei selten besser gewesen, so Knor. Nach dieser Auszeit dreht sich nun aber wieder alles um die anstehende Doppelrunde zum Start der Qualifikationsrunde.

Dragonz starten mit Doppelrunde in die heiße Phase

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Zuerst Wien, dann St. Pölten

Vor allem vor dem BC Vienna sind die Eisenstädter gewarnt. Die Wiener haben am Wochenende die Panthers Fürstenfeld mit 69:100 ausgestopft und gehen daher am Freitag (19 Uhr) mit viel Schwung in die Begegnung. Bei der letzten Begegnung gingen die Drachen zwar mit 76:71 als Sieger vom Platz, allerdings hätte die Partie auch anders enden können. Vor allem der serbische 2,05 Meter-Mann Ivan Gavrilovic war für seinen gleich großen Landsmann, Dragonz-Center Sead Hadzifejzovic, nicht zu stoppen und holte 31 Punkte.

„Wir haben sieben Legionäre zur Auswahl, den tiefen Kader wollen wir nutzen“, so Knor. Mit Power Forward Peter Turay könnten die Eisenstädter das Spiel schnell machen und so den Wiener davonziehen. Alternativ steht auch Aristide Boya nach langer Verletzungspause wieder zur Verfügung, wenn auch mit erheblichem Match- und Trainingsdefizit.

Ebenfalls wieder zum Einsatz kommen könnte auch Point Guard Rayshawn Mart, der nach einer Bänderverletzung mehrere Wochen ausfiel - immerhin zum „günstigsten“ Zeitpunkt für die Eisenstädter.

Dragonz starten mit Doppelrunde in die heiße Phase

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Während beim Gameplan noch einige Fragen offen sind, steht bereits fix fest: Am Sonntag beim Heimmatch gegen St. Pölten (17 Uhr) zählt nur ein Sieg. „Mit vollem Kader gibt es keine andere Erwartung als zwei Punkte“, ist der oberste Drache überzeugt.

Diese Favoritenrolle ist für die Drachen in der dritten Superliga-Saison eine Neuheit: „Erstmals sind wir in einer Gruppe nicht Außenseiter sondern Favorit - aber genau das braucht die Mannschaft für den nächsten Schritt. Als Underdog hat man es leichter, man kann nur gewinnen. Jetzt ist der Zeitpunkt um zu lernen, wie man mit dieser Situation umgeht.“