Fußballromantik pur, wenn Christoph Stifter nach Hause kommt

RAIFFEISEN BFV CUP

Das BFV-Cup-Duell zwischen Rohrbach und Bad Sauerbrunn verspricht am Dienstagabend nicht nur sportliche Brisanz. Christoph Stifter trifft erstmals in einem Pflichtspiel auf seinen Heimatverein – und auf zahlreiche ehemalige Schützlinge, die er schon seit der U8 kennt.

Von Von Martin Ivansich

Für Christoph Stifter geht es nach Rohrbach, wo er auf seinen Heimatverein trifft.

Für Christoph Stifter geht es nach Rohrbach, wo er auf seinen Heimatverein trifft.

© Martin Ivansich

Wenn Schiedsrichter Martin Tatzber am Dienstag um 19 Uhr die Partie zwischen Rohrbach und Bad Sauerbrunn anpfeift, wartet auf die Fußballfans eines der attraktivsten Duelle der zweiten BFV-Cup-Runde. Immerhin stehen sich zwei Mannschaften gegenüber, die in ihren jeweiligen Ligen zu den Titelkandidaten zählen. Rohrbach will in der 2. Liga Mitte vorne mitmischen, Bad Sauerbrunn gehört in der Burgenlandliga ebenfalls zum Kreis der Mannschaften mit großen Ambitionen.

Das Spiel bringt also schon von Haus aus genügend Würze mit. Doch diesmal kommen noch einige Zutaten dazu – und die haben mehr als nur einen Hauch von Fußballromantik. Denn mit Christoph Stifter kehrt ein waschechter Rohrbacher nach Hause zurück. Der 41-Jährige trifft mit Bad Sauerbrunn erstmals in einem Pflichtspiel auf seinen Heimatverein. Für Stifter ist es damit eine besondere Rückkehr an jene Stelle, an der seine Trainerlaufbahn einst begann.

Seine ersten Schritte als Coach machte der akribische Trainer im Rohrbacher Nachwuchs, war Coach von Spielern, die heute selbst tragende Rollen beim SVR innehaben. Entsprechend groß ist die Vorfreude auf das Wiedersehen. „Ich freue mich immens, meine Jungs zu sehen“, sagt Stifter. Und er meint das auch genau so. Denn einige seiner morgigen Gegner kennt er schon seit der U8. Kapitän Andreas Mihalits, Manuel Mihalits oder Christopher Scheiber etwa wurden bereits in jungen Jahren von Stifter betreut. Er begleitete ihre Entwicklung über mehrere Altersstufen und hatte damit auch seinen Anteil daran, dass die Rohrbacher Eigengewächse heute zum Gerüst der Kampfmannschaft zählen.

So viel Fußballromantik das Duell also mit sich bringt, auf dem Platz wird die Freundschaft für 90 Minuten ruhen. Stifter weiß schließlich ganz genau, was ihn in Rohrbach erwartet – und seine Mannschaft will selbst unbedingt in die nächste Runde. „Wir werden keine Geschenke mitbringen und wollen schon in die nächste Runde einziehen“, stellt der Bad-Sauerbrunn-Coach klar.