Gansbären mit Nerven aus Stahl: Rohrbach warf Bad Sauerbrunn raus

Raiffeisen BFV-Cup

Die Dienstag-Spiele der 2. Runde im Überblick: Rohrbach setzte sich gegen Burgenlandligist Bad Sauerbrunn nach einem torlosen Remis erneut im Elfmeterschießen durch. Bereits in Runde eins eliminierten die Gansbären Ligakonkurrent Marz auf dieselbe Art und Weise. Oberloisdorfs Erfolgslauf unter Neo-Coach Stefan Artner ging munter weiter. Mattersburg ließ auch in Nikitsch nichts anbrennen und siegte deutlich. Und bei Tobaj wurde Dominik Doleschal zum Matchwinner.

Von Von Sascha Strodl

Rohrbachs Jubel nach dem Sieg im Elfmeterschießen kannte keine Grenzen.

Rohrbachs Jubel nach dem Sieg im Elfmeterschießen kannte keine Grenzen.

© Alfred Wagentristl

Der Gegner der Rohrbacher war diesmal freilich eine andere Kategorie, gastierte immerhin Landesligist Bad Sauerbrunn beim Gansbären-Team aus der 2. Liga Mitte. Dessen Vorzeichen nicht unbedingt auf Pflichtsieg standen – einen Tag weniger Regeneration, ein deutlich kräfteraubenderes Meisterschaftsspiel in den Beinen und die jüngste Statistik sprachen auch nicht unbedingt für die Kurortler. Nichtsdestotrotz schritt man als nomineller Favorit in die zweite Runde des Pokals. Gebrauch machen konnte man davon allerdings nicht wirklich. Nachdem in den regulären 90 Minuten kein Treffer fiel, hieß die logische Konsequenz Elfmeterschießen.

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Gansbären mit Nerven aus Stahl: Rohrbach warf Bad Sauerbrunn raus

© zVg

Gansbären mit Nerven aus Stahl: Rohrbach warf Bad Sauerbrunn raus

© zVg

Ein Szenario, das die Gansbären schon aus der ersten Runde kannten – im Derby gegen Marz hatte ebenso niemand einen Torerfolg zu bejubeln, wodurch man erst nach dem Elfmeterschießen (3:1) den Einzug in die nächste Runde feiern durfte. Gegen Bad Sauerbrunn gestaltete man die Sache etwas knapper (4:3), behielt am Ende aber erneut das stärkere Nervenkostüm und triumphierte.

Siegreich war am Dienstagabend auch Oberloisdorf. Der 1. Klasse Mitte-Meister, dem aufgrund eines derart ruhigen Transferfensters keine große Rolle für die kommende Spielzeit zugeschrieben wurde, befindet sich weiterhin in beachtlicher Form. Stefan Artner, seit Sommer Coach des SVO, bleibt in seiner Debütsaison als Cheftrainer in Pflichtspielen ungeschlagen und kickte nun auch noch Ligakonkurrent und mit 12 Punkten aus vier Spielen nebenbei das absolute Team der Stunde, die ASKÖ Waldquelle Kobersdorf, mit 4:3 aus dem heimischen Cupbewerb.

Keine große Überraschung gab es in Nikitsch. Dort gastierte Burgenlandliga-Primus Mattersburg abermals bei einem 1. Klasse-Klub und ließ nichts anbrennen. Die Grün-Weißen rund um Übungsleiter Josef Kühbauer führten zur Pause zwar nur mit einem Tor, zogen nach dem Seitenwechsel allerdings noch einmal das Tempo an und siegten komfortabel mit 5:0.

In der Gruppe Süd gab es am Dienstag ebenfalls den vorläufigen Schlusspunkt der zweiten Cuprunde. In Deutsch Tschantschendorf emfping der ASV Gemeinde Tobaj Ligakonkurrent Schlaining. Die Tobajer setzten nahezu auf die beste Elf – und einer erwischte einen echten Sahnetag. Dominik Doleschal schoss seine Farben schon in Minute 25 mit 1:0 in Führung. Die Tobajer blieben am Drücker, in Minute 50 legte Doleschal nach – versenkte einen Freistoß im Netz. Dann wurde es allerdings noch einmal ein bisschen eng. ASV-Tormann Markus Malits sah nach Notbremse Rot (64.), den Schlainingern gelang aber nicht mehr als der Anschlusstreffer durch Tobias Glösl (92.). Damit steht der ASV nach dem 2:1-Erfolg in der dritten Runde.

Ebenfalls dort rein schafften es aus südlicher Sicht Eberau, Wolfau und Mühlgraben, die schon am vergangenen Mittwoch ihre Spiele bestritten. Die Eberauer hatten in Bad Tatzmannsdorf aber mal gar keine Probleme, siegten souverän mit 4:0. Für Wolfau gab es im ligainternen Duell mit Jabing einen knappen 1:0-Auswärtssieg. Antoni Prizmic schoss sein Team früh weiter, die Wolfauer agierten in Folge in Überzahl – und brachten den Vorsprung sicher über die Zeit. Mühlgraben knackte auswärts den ASK Rotenturm.

Ganz zu Ende ist die zweite Cuprunde aber noch nicht, der ultimative Schlager steht erst an. Am 10. September fordert Oberwart auswärts den SC Oberpullendorf. Spielbeginn ist um 19.30 Uhr.

Alle Spiele der 2. Runde im BFV Raiffeisen-Cup auf einen Blick

Rechnitz – Kohfidisch 1:0

Bad Tatzmannsdorf – Eberau 0:4

Jabing – Wolfau 0:1

Rotenturm – Mühlgraben 0:1

Tobaj – Schlaining 2:1

Hornstein – Leithaprodersdorf 0:3

Gols – Parndorf 0:5

Gattendorf – Neusiedl 2:3

Mönchhof – Halbturn 0:2

Neudörfl – Sankt Margarethen 1:5

Unterfrauenhaid – Horitschon 1:5

Tadten – Wimpassing 4:5 i.E.

Nikitsch – MSV 0:5

Rohrbach – Bad Sauerbrunn 4:3 i.E.

Oberloisdorf – Kobersdorf 4:3.

Vorschau - dieses Spiel fehlt noch in der 2. Runde:

Mittwoch, 10. September, 19.30 Uhr: Oberpullendorf – Oberwart.