24 Pfarren im Burgenland machen auf Christenverfolgung aufmerksam

#RedWednesday

Das internationale katholische Hilfswerk Aid to the Church in Need (ACN) organisiert Aktivitäten, um am 20. November in mehr als 20 Ländern den „Red Wednesday“ zu begehen. Diese jährliche Veranstaltung will die Verfolgung von Christen in aller Welt und das Grundrecht auf Religionsfreiheit stärker ins Licht rücken.

Von Von BVZ Redaktion

Der Martinsdom in Eisenstadt. Mit der roten Beleuchtung am „Red Wednesday“ will man aug das Grundrecht auf Religionsfreiheit aufmerksam machen.

Der Martinsdom in Eisenstadt. Mit der roten Beleuchtung am „Red Wednesday“ will man aug das Grundrecht auf Religionsfreiheit aufmerksam machen.

© Bruder Stefan/Dompfarre Eisenstadt

In Europa, Nord- und Südamerika sowie in Ozeanien wird es in Hunderten von Städten rund 300 von ACN initiierte Veranstaltungen geben. Was ursprünglich als ein einzelner Tag der Solidarität begann, an dem Kirchen und öffentliche Gebäude rot angestrahlt wurden, hat sich inzwischen in vielen Ländern zu einer einwöchigen oder sogar einmonatigen Veranstaltungsreihe mit Gebetswachen, Zeugnissen, Konferenzen und Ausstellungen entwickelt. Einige Regionen haben für die Veranstaltungsreihe die Bezeichnung „Red Week“ oder „Red November“ eingeführt.

Ein wichtiger Höhepunkt des diesjährigen „Red Wednesday“ ist die Veröffentlichung der jüngsten Ausgabe des Berichtes „Verfolgt und vergessen?“. Der von ACN erstellte Bericht untersucht die Situation von Christen in 18 Ländern, die im Hinblick auf Verfolgung besonders besorgniserregend sind, und zeigt, dass sich die Bedingungen für Christen in den meisten dieser Länder entweder verschlechtert haben oder gleich geblieben sind. Nur in einem einzigen Land gibt es leichte Anzeichen einer Verbesserung.

Im Burgenland machen 24 Pfarren und die Abtei der Zisterzienserinnen durch die Beleuchtung der Kirche, durch Gottesdienste oder Gebetsimpulse auf die Aktion „Die Welt in Rot für verfolgte Christen“ aufmerksam. Diese Aktion wird heuer auch zum ersten Mal auch Seitens des Landes unterstützt. Landeshauptmann Hans Peter Doskozil hat Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics die Teilnahme am „Red Wednesday“ zugesichert, um mit der roten Beleuchtung des Landhauses ein Zeichen der Solidarität zu setzten.

Weitere Informationen über den Red Wednesday findet man auf der Website www.red-wednesday.at.