St. Andrä: Veganis stellt BioVit Box vor

Regelmäßige Zustellung

Obst und Gemüse regelmäßig frei Haus geliefert. Das in St. Andrä ansässige Unternehmen Veganis bietet das mit der neuen BioVit Box seit rund einem Monat in verschiedensten Ausführungen österreichweit an.

Von Klaus Zwinger

Veganis Geschäftsführer Michael Pilsel und Christoph Mick mit der neuen BioVitBox.

Veganis Geschäftsführer Michael Pilsel und Christoph Mick mit der neuen BioVitBox.

© Klaus Zwinger

Bei Veganis hat der Bio-Gedanke eine lange Vorgeschichte. Seit 2012 bauen die Gründer Christoph Mick und Michael Pilsel unter diesem Namen Bio-Produkte im Seewinkel an. Mehrere Supermärkte zählen bereits zu ihren Abnehmern. Nun haben die beiden ein Abo-Modell entwickelt, mit welchem sich Kunden bequem mit Obst und Gemüse beliefern lassen können.

Fünf Boxen, drei Größen, ein Abo

Das neue Angebot trägt den Namen BioVit Box und ist unter www.biovitbox.at bestellbar. Zur Auswahl stehen fünf verschiedene Zusammenstellungen: Obstbox, Gemüsebox, Mischbox, Heimatbox (Obst und Gemüse gemischt ausschließlich von österreichischen Bio-Betrieben) und eine weitere Variante – jeweils in drei Größen erhältlich. Geliefert wird österreichweit, wahlweise wöchentlich, alle 14 Tage oder monatlich. Der Versand ist dabei kostenlos. Das Abonnement lässt sich laut Veganis jederzeit kündigen oder pausieren.

St. Andrä: Veganis stellt BioVit Box vor

© Klaus Zwinger

Glashaus mit 3,2 Hektar seit Jänner 2025 in Betrieb

Ein zentraler Baustein des Konzepts ist die eigene Landwirtschaft im Burgenland. Veganis bewirtschaftet dort Freiflächen sowie Folientunnel. Das jüngste Projekt ist ein Glasgewächshaus unter dem Namen Bio-Gemüsewelt Seewinkel (die BVZ berichtete): Der Bau begann im Jänner 2024, seit Jänner 2025 wachsen dort die ersten 100.000 Bio-Pflanzen auf 3,2 Hektar.

Das Haus setzt auf eine Reihe technischer Lösungen: Eine Photovoltaik-Anlage (PV-Anlage) erzeugt Strom für das Gelände, ein Blockheizkraftwerk (BHKW) läuft auf Holzvergasungsbasis, und ein Regenwasserspeicher fasst rund 8,5 Millionen Liter. Durch ein Verfahren namens Pyrolyse entsteht Holzkohle, die in die Anbauböden eingearbeitet wird, um deren Wasserspeicherkapazität langfristig zu verbessern. Im Sommer wird die Energie des BHKWs zur Kühlung genutzt, im Winter zum Heizen – überschüssiger Strom fließt ins öffentliche Netz.

Regionale Basis, internationale Ergänzung

Was nicht in Österreich saisonal angebaut werden kann, bezieht Veganis von ausgewählten, bio-zertifizierten Lieferanten aus dem Ausland. Ergänzend arbeitet Veganis mit heimischen Bio-Betrieben zusammen, von denen manche seit Gründung des Unternehmens als Partner dabei sind.