Am Sonntag, 18. Oktober 2026, fand in Sieggraben ein spannender Infonachmittag für Kinder und Jugendliche statt.
Naturpark Rosalia-Kogelberg: Kinder pflanzen Obstbäume
Regionale Biodiversität
Im Naturpark Rosalia-Kogelberg haben naturbegeisterte Kinder einen entscheidenden Beitrag zur Förderung der regionalen Biodiversität geleistet.
Julian Dorfmeiser, externer Experte, mit den motivierten Kindern beim Pflanzen der Obstjungbäume.
© Naturpark Rosalia-Kogelberg
Im Rahmen der umfassenden Renaturierungsmaßnahmen zum Schutz gefährdeter Arten und ihrer Lebensräume pflanzten sie voller Freude und Tatendrang 120 Obstjungbäume. Diese Bäume werden künftig nicht nur das Landschaftsbild bereichern, sondern auch zur Stabilisierung des Ökosystems beitragen.
Julian Dorfmeister, Koordinator des landwirtschaftlichen Betriebes des Naturparks, erklärte den Kindern bei der praxisnahen Einführung die wesentlichen Grundlagen des Baumwachstums sowie die Bedeutung von Pflege und Umweltfaktoren für das langfristige Gedeihen von Obstbäumen. Ausgestattet mit Schaufeln und Handschuhen machten sich die jungen TeilnehmerInnen anschließend mit großem Engagement an die Pflanzung regionaler Obstsorten und leisteten damit einen bedeutenden Beitrag zum Schutz unserer Natur.
„Der Naturpark Rosalia-Kogelberg legt großen Wert auf die Bewusstseinsbildung und das aktive Einbinden der Bevölkerung in die Pflege ihrer natürlichen Lebensräume. Nur durch ein tiefes Verständnis und eine gelebte Wertschätzung der Natur- und Kulturlandschaft vor der eigenen Haustür können langfristig nachhaltige Schutzmaßnahmen für gefährdete Arten und deren Lebensräume erreicht werden“, erklärt Obmann Kurt Fischer.
© Naturpark Rosalia-Kogelberg
Der Naturpark setzt auf praxisorientierte Workshops, um Kindern und Jugendlichen von klein auf ein Bewusstsein für Natur- und Umweltschutz zu vermitteln. „Es ist wichtig, die Kleinsten schon früh an die Themen Natur- und Umweltschutz heranzuführen. Mit Projekten wie diesem schaffen wir es, ihnen spielerisch zu vermitteln, wie sie selbst aktiv werden können“, so Projektleiterin Sandra Wallner.
Mit der Pflanzung der Obstbäume wurde nicht nur ein weiterer Schritt für den Erhalt der natürlichen Lebensräume getan, sondern auch die nächste Generation von Umweltschützern sensibilisiert. Die 120 Obstbäume tragen nicht nur zur Erhöhung der Artenvielfalt bei, sondern auch zur Förderung eines nachhaltigen Umgangs mit den Ressourcen des Naturparks.
Diese Maßnahmen sind Teil des Projekts „Landschaften voller Leben“, das unter der Leitung des Verbands der Naturparke Österreichs (VNÖ) umgesetzt wird. Der Biodiversitätsfonds Österreich bietet durch seine Fördermittel die Möglichkeit, nachhaltige Projekte dieser Art zu realisieren.