Endzeitstimmung in Neusiedl beim Abgang in die Burgenlandliga

Regionalliga Ost

2:5-Heimniederlage im letzten Spiel gegen Wr. Viktoria. Günter Gabriel, der sportliche Leiter, ist schon weg, Trainer Norbert Pammer macht eine Pause. Etliche Leistungsträger werden gehen.

Von Von Günther Pavlovics

Neusiedl verabschiedete sich aus der Ostliga gegen Wr. Viktoria mit einer 2:5-Heimniederlage

Neusiedl verabschiedete sich aus der Ostliga gegen Wr. Viktoria mit einer 2:5-Heimniederlage

© Günther Pavlovics

Neusiedl - Wr. Viktoria 2:5. Es hatte etwas von Endzeitstimmung in Neusiedl. Am Mittwoch verabschiedete sich der Verein aus der Saison und aus der Ostliga. Es war kein feierlicher Abschied, es gab keine würdevollen Verabschiedungen. Neusiedl schlich sich irgendwie davon. Nach dem Schlusspfiff bildeten die Spieler noch einmal einen Kreis auf dem Spielfeld, in dem der Großteil ab Herbst wohl nicht mehr spielen wird.

Neusiedl stand schon als Absteiger fest, ging beim Abschiedsspiel sogar in Führung. Aber die Wiener Viktoria, die Mannschaft von Toni Polster, war besser, hatte etliche gute Möglichkeiten und ging mit einer 2:1-Führung in die Pause. Gleich nach Seitenwechsel ließen die Wiener keine Chance mehr aus, trafen in fünf Minuten drei Mal und führten in der 57. Minute 5:1. Danach fingen sich die Neusiedler und verabschiedeten sich zumindest mit dem letzten Tor der Saison, Lukas Umprecht stellte den Endstand her.

Endzeitstimmung in Neusiedl beim Abgang in die Burgenlandliga

© Günther Pavlovics

Norbert Pammer macht nun als Trainer eine Pause

Danach wurde noch einmal abgeklatscht mit dem Betreuerteam. Auf der Bank saß Norbert Pammer, der nicht bleiben wird. „Ich mache ein halbes Jahr Pause", sagt der zweifache Familienvater nach der zehrenden Saison. Immer wieder war er eingesprungen - als Stefan Rapp zum Sport-Club wechselte, als Kurzzeit-Teammanager Mirnel Sadovic ging, als Rapps Nachfolger Muhammet Akagündüz das Handtuch schmiss. Und zuletzt hatte auch Günter Gabriel das sinkende Schiff verlassen, hatte sich von der Mannschaft verabschiedet und seine Tätigkeit in Neusiedl beendet. Mit dem Schlusspfiff gegen Wr. Viktoria ist auch für Pammer das Kapitel Neusiedl beendet. „Ich war jetzt fünf Jahre hier, davor war ich vier Jahre in Parndorf und zwei in Wallern", sagt der 46-Jährige. „Jetzt brauche ich eine Pause und will einmal wieder mehr Zeit mit meiner Frau und meinen Kindern verbringen."

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Endzeitstimmung in Neusiedl beim Abgang in die Burgenlandliga
Neusiedl - Wr. Viktoria 2:5

© Günther Pavlovics

Endzeitstimmung in Neusiedl beim Abgang in die Burgenlandliga
Neusiedl - Wr. Viktoria 2:5

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Neusiedl - Wr. Viktoria 2:5

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Neusiedl - Wr. Viktoria 2:5

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Neusiedl - Wr. Viktoria 2:5

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Neusiedl - Wr. Viktoria 2:5

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Endzeitstimmung in Neusiedl beim Abgang in die Burgenlandliga
Neusiedl - Wr. Viktoria 2:5

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Noch ist offen, wer in der Burgenlandliga spielen wird

Schnell gingen am Mittwoch die Lichter aus, nur wenige Fans blieben noch in der Kantine. Es war der erste Abstieg seit 2012, damals blieb man nur zwei Jahre in der Burgenlandliga. Nun bleibt die Ungewissheit, wie es weiter geht. Den Großteil des Kaders verstreut es in sämtliche Windrichtungen. Auch das Gerüst an gestandenen Spielern aus der Umgebung wackelt. Maximilian Wodicka und Lukas Umprecht haben Angebote aus der Ostliga, auch Tormann Mathias Gindl. So könnten Spieler der Juniors nächstes Jahr in der Burgenlandliga spielen, für die aber der Sprung von der 1. Klasse in die Landesliga doch recht gewaltig ist. Die Juniors werden aufgelöst, denn sonst müsste man zwei Mannschaften und zwei Reserven stellen.