Neusiedl: „Die Spielidee steht derzeit im Fokus“
REGIONALLIGA OST
Neo-Trainer Muhammet Akagündüz ist seit wenigen Wochen am NSC-Ruder. Er sah zuletzt Fortschritte, aber auch Punkte, wo noch angesetzt werden muss. Im Vordergrund steht die Spielidee.
© Michael Weiss
In den ersten beiden Spielen seit der Ankunft von Muhammet Akagündüz in Neusiedl hat der Seestadt-Klub dreizehn Tore erzielt – 8:3 gegen den SK Pama und 5:0 gegen den Tabellenzweiten der Burgenlandliga, Oberpullendorf.
Im dritten Test gegen einen Klub aus der vierten Liga gab es nun die erste Niederlage, ein 1:2 gegen Leithaprodersdorf. Alle drei Spiele wollte Akagündüz nicht überbewerten, der Ex-Nationalteamspieler betonte aber: „Ich habe meine Rückschlüsse aus den Partien gezogen.“ Speziell das Duell gegen Leithaprodersdorf war für den 48-Jährigen aufschlussreich: „Das war ein spannender Gegner mit einer interessanten Art und Weise, Fußball zu spielen. So ähnlich erwarte ich auch unsere Gegner in der Regionalliga.“
Was auffiel, war diesmal die Chancenverwertung. Neusiedl ließ einige dicke Möglichkeiten liegen. Für den NSC aber kein Grund zur Beunruhigung wie Sportchef Günter Gabriel meint: „Die Jungs haben davor 13 Tore in zwei Spielen gemacht und man hat diesmal gesehen, dass vielleicht noch der eine oder andere Feinschliff benötigt wird.“ Trainer Akagündüz ergänzt: „Es läuft alles nach Plan. Wir versuchen, eine neue Spielidee hinzubekommen, das braucht ein wenig Zeit. Viele Dinge funktionieren gut, einige müssen wir verbessern. Dazu haben wir aber noch genug Zeit.“ In dieser Woche steht wieder ein Spiel gegen einen Landesliga-Klub auf dem Plan. Genauer gesagt gegen einen Stadtliga-Klub. Neusiedl empfängt am Samstag (14 Uhr) am heimischen Kunstrasen den Tabellenzehnten, SV Schwechat.