Hohe Qualität der Simulationstrainings im Spital Eisenstadt bestätigt

Rezertifizierung

Die Erfolgsgeschichte des Simulationszentrums der Barmherzigen Brüder in Eisenstadt (BBSZE) geht weiter: Seit dem Start im Januar 2021 bietet das Zentrum strukturierte Trainings für Notfallsituationen an. Nach einer umfassenden Prüfung wurde erneut bestätigt, dass das Zentrum höchste Qualitätsstandards erfüllt.

Von BVZ Redaktion

Die Oberärzte Florian Pundy und Robert Czaher, die das Trainerteam des Simulationszentrums leiten, sowie Ärztlicher Direktor Martin Wehrschütz sind hocherfreut über die neuerliche Zertifizierung für das Simulationszentrum der Barmherzigen Brüder in Eisenstadt.

Die Oberärzte Florian Pundy und Robert Czaher, die das Trainerteam des Simulationszentrums leiten, sowie Ärztlicher Direktor Martin Wehrschütz sind hocherfreut über die neuerliche Zertifizierung für das Simulationszentrum der Barmherzigen Brüder in Eisenstadt.

© KHBB Eisenstadt

Das BBSZE wird regelmäßig von der Österreichischen Gesellschaft für Anästhesiologie, Reanimation und Intensivmedizin überprüft. Diese unabhängige Fachgesellschaft hat die hohe Qualität und Professionalität der Trainingsprogramme in Eisenstadt erneut bestätigt. Das Team des Simulationszentrums zeigt sich darüber sehr erfreut. Gleichzeitig arbeitet es kontinuierlich daran, die Angebote weiter zu verbessern und sogar auszubauen.

Simulationstrainings sind ein wichtiger Bestandteil der medizinischen Ausbildung: Sie helfen Ärzt:innen Notfälle realitätsnah zu üben und im Ernstfall sicher zu handeln. Denn so ernüchternd es klingt, rund 75 bis 80 Prozent der unerwünschten Ereignisse in der Medizin sind laut WHO auf menschliche Fehler zurückzuführen.

Das Interesse an den Simulationstrainings ist groß. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Zusammenarbeit verschiedener Berufsgruppen. Für interessierte Teams werden maßgeschneiderte Simulationen wie zum Beispiel die Versorgung eines Neugeborenen-Notfalls konzipiert.

Zweimal jährlich stehen zwei große interdisziplinäre Projekte auf dem Programm: Ein zentrales Element ist das sogenannte Schockraumtraining, das über mehrere Tage hinweg intensiv durchgeführt wird. Neu hinzugekommen ist ein Simulationstraining mit dem Da-Vinci-Operationsroboter – ein Angebot, das in dieser Form einzigartig in Österreich ist.

„Die interdisziplinären Simulationstrainings ermöglichen komplexe Notfallszenarien realistisch zu üben und dadurch das Sicherheitsniveau in der Patient:innenversorgung erheblich zu steigern," betont der Ärztliche Direktor im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Eisenstadt, Primar Dr. Martin Wehrschütz.

Das Trainerteam ist breit aufgestellt. Geleitet wird es von den Notärzten OA Dr. Robert Czaher und OA Dr. Florian Pundy. Im Team sind motivierte Ärzt:innen in Ausbildung, Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegepersonen aus den Bereichen ZAE (Zentrale Aufnahmeeinheit), Anästhesie und ICU (Intensiv Care Unit) sowie Fachärzt:innen aus unterschiedlichen Abteilungen (HNO, Gynäkologie, Kinderheilkunde, Anästhesie und Intensivmedizin sowie Allgemeinmedizin.