Starke Roma-Stimmen werden laut

Roma-Tagung

Anlässlich des Internationalen Tags der Roma und Romnja 2026 fand im Offenen Haus Oberwart eine Tagung der Roma Volkshochschule Burgenland statt. Im Zentrum standen die Perspektiven junger Menschen.

Von Bertie Unger

Die jugendliche Volksgruppenvertreter: innen István Mihály Zsötér, Mika Jandrisits und Szophia Elö übergaben Wünsche und Forderungen an das Team der Roma Volkshochschule Burgenland - Melinda Tamás, Herwig Wallner und Verena Liszt-Rohlf.

Die jugendliche Volksgruppenvertreter: innen István Mihály Zsötér, Mika Jandrisits und Szophia Elö übergaben Wünsche und Forderungen an das Team der Roma Volkshochschule Burgenland - Melinda Tamás, Herwig Wallner und Verena Liszt-Rohlf.

© zvg

Unter dem Titel „Sprache. Stimme. Stärke.“ rückten junge Angehörige der burgenländischen Volksgruppen der Roma, Kroaten und Ungarn ihre Anliegen in den Mittelpunkt. Im Fokus standen Vernetzung und politische Einbindung.

Die Jugendlichen forderten mehr Räume und brachten ihre Sichtweisen aktiv ein. Ziel war es, Veränderungsprozesse anzustoßen und diese auch mitzugestalten. Thematisch ging es unter anderem um Diskriminierung im Netz, politische Bildung sowie Antiziganismus im Internet, der derzeit als eines der größten Probleme der Volksgruppe der Roma gesehen wird.

Ergebnisse sollen im Bildungsprogramm integriert werden

Die im Rahmen der Tagung erarbeiteten Ergebnisse und Anliegen sollen von der Roma Volkshochschule Burgenland – soweit möglich – in das weitere Programm aufgenommen werden.

Moderiert wurde die Veranstaltung von Melinda Tamás und Verena Liszt-Rohlf. Die Tagung wurde von der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung gefördert.