Im Februar wird der Grundstein für die Bruckneudorfer Kirche gelegt

Sakralbau für Ortskern

Auf dem neuen Hauptplatz soll auch ein Gotteshaus errichtet werden. Der Termin für die Grundsteinlegung wurde für den 22. Februar festgelegt. Zuletzt wurde auch das künftige Kreuz der Kirche im Eisenstädter Dom gesegnet.

Von Von Susanne Müller

Bei der Segnung des Kreuzes im Eisenstädter Dom: Pfarrer Karl Opelka, Bürgermeister Gerhard Dreiszker, Bischof Ägidius Zsifkovics und Feuerwehr-Kommandant Hannes Kampel mit einer Abordnung der Bruckneudorfer Feuerwehr.

Bei der Segnung des Kreuzes im Eisenstädter Dom: Pfarrer Karl Opelka, Bürgermeister Gerhard Dreiszker, Bischof Ägidius Zsifkovics und Feuerwehr-Kommandant Hannes Kampel mit einer Abordnung der Bruckneudorfer Feuerwehr.

© privat

Seit 2021 ist es fix: Bruckneudorf soll im neuen Ortszentrum bei der Erbse auch eine Kirche bekommen. Der zeitliche Fahrplan, der damals ausgegeben wurde, konnte zwar nicht eingehalten werden - demnach hätte der neue Sakralbau bereits 2024 eröffnet werden sollen - aber nun wird es ernst mit dem Vorhaben. In den letzten Tagen wurde im Dom von Eisenstadt das „Mattersburger Kreuz“ von Bischof Ägidius Zsifkovics gesegnet. Das Kreuz war bisher ein Wanderkreuz, das künftig seinen fixen Platz in der neuen Bruckneudorfer Kirche bekommen soll, wie Bürgermeister Gerhard Dreiszker (SPÖ) erklärt.

Er war gemeinsam mit einer Abordnung der Bruckneudorfer Feuerwehr bei der Segnung im Dom anwesend, ebenso wie Pfarrer Karl Opelka, der die neue örtliche Pfarrgemeinde betreuen soll. Bisher gehören die Bruckneudorfer Katholiken zur Pfarre Bruck.

Fixiert ist auch schon der Termin für die Grundsteinlegung der Kirche, für die sich neben dem Bischof auch der burgenländische Landeshauptmann Hans Peter Doskozil angekündigt hat. Der Startschuss für den Bau soll mit einer Messe in der Erbse und einer anschließenden Agape zelebriert werden. Bei der Grundsteinlegung soll auch das nun gesegnete Kreuz, das von Künstler Otto Beckmann stammt, in Bruckneudorf präsentiert werden.

Der neue Sakralbau soll auf dem Areal der ehemaligen Erbsenschäl-Fabrik entstehen, der nun das Zentrum der Gemeinde bildet und auf dem in den letzten Jahren nicht nur zahlreiche Wohnbauten, sondern auch die Feuerwehr, eine Volksschule und ein Veranstaltungssaal errichtet wurden. Bruckneudorf, das mit dem angrenzenden Bruck einen gemeinsamen Siedlungsraum bildet, erhält damit erstmals ein Gotteshaus.