SC Neusiedl: Der Blick ist auf den schwersten Gegner gerichtet

Regionalliga Ost

Tabellenführer Stripfing gastiert beim NSC, der sich gegen die Übermacht der Liga aber viel vornimmt und dem großen Favoriten alles abverlangen will. Trainer Stefan Rapp hat die Qual der Wahl bei der Startelf. Die zuletzt gesperrten Toth, Töpel, Tatzer und Bucur sind wieder zurück im Kader.

Von martin ivansich

Stefan Rapp und sein Team haben die härteste Prüfung der Liga vor sich. Leader Stripfing kommt und ist beim NSC der klare Favorit.

Stefan Rapp und sein Team haben die härteste Prüfung der Liga vor sich. Leader Stripfing kommt und ist beim NSC der klare Favorit.

© Ivansich

„Es ist ein Bonusspiel“, stellt Neusiedls Trainer Stefan Rapp klar. Auch im Wissen, dass die Trauben gegen den klaren Titelfavoriten aus Stripfing enorm hoch hängen. Das untermauerte die Truppe von Trainer Goran Djuricin auch in der ersten Frühjahrsrunde, in der man Schlusslicht Wiener Neustadt, das sich durchaus namhaft verstärkte, keine Chance ließ und am Ende 4:0 gewann. Der NSC ist also nicht nur aufgrund der Tabellensituation gewarnt. Die Rollenverteilung ist sowieso klar. Stripfing ist haushoher Favorit, was den Seestädtern aber zumindest den Druck nimmt.

„Wir können da völlig ohne Stress ins Spiel gehen, aber müssen schon die notwendige Spannung erzeugen. Wenn wir einen guten Tag erwischen und Stripfing vielleicht keinen so guten, dann ist was für uns drin“, so Rapp, der aus dem Vollen schöpfen kann. Gegen Scheiblingkirchen fehlten bekanntlich Mario Töpel, Daniel Toth, Raul Bucur und Andre-Eric Tatzer gesperrt.

„Natürlich ist es angenehmer, wenn man alle Spieler zur Verfügung hat. Wir werden uns gut vorbereiten und eine starke Elf ins Rennen schicken“, stellt Rapp klar und ergänzt: „Wichtig ist, dass wir die entscheidenden Tugenden an den Tag legen. Das heißt 90 Minuten den Kampf annehmen und dagegenhalten. Wir wissen um die Qualitäten der Stripfinger. Da muss man einfach in jeder Minute hoch konzentriert sein.“ Dann ist beim Freispiel, wie es Rapp auch nennt, durchaus etwas drin. Klar ist für Rapp aber: „Da muss alles zusammenpassen.“