Richard Zechmeister im Luftpistolen-Finale beim Weltcup in China

Schießsport

Ein erfolgreicher Abschluss des ISSF Weltcups im chinesischen Hangzhou gelang dem Eisenstädter Richard Zechmeister mit einer weiteren Finalqualifikation und Rang acht im Luftpistolenvergleich der Männer.

Von Von BVZ Redaktion

Der Eisenstädter Richard Zechmeister in „Action“.

Der Eisenstädter Richard Zechmeister in „Action“.

© Foto: Franz Roth, ÖSB

Der Weltranglisten-Elfte Richard Zechmeister erzielte beim ISSF Weltcup im chinesischen Hangzhou einen weiteren großen Karriereerfolg. Im Bewerb „10m Air Pistol Men“ qualifizierte sich der Schütze aus dem Burgenland mit 584 Ringen souverän als Siebter für das Finale der besten acht Athleten – lediglich ein einziger Ring fehlte auf seinen eigenen österreichischen Rekord.

Damit rettete er das ÖSB-Team nach einem durchwachsenen Start mit der Schnellfeuerpistole. Während der Chinese Shuaihang Bu den Grunddurchgang mit einem neuen Juniorenweltrekord von 590 Ringen dominierte, belegte Zechmeisters ÖSB-Teamkollege Daniel Karl gesundheitlich angeschlagen den 51. Platz unter 87 Schützen.

„Den gesamten Grunddurchgang über konnte ich die Spannung gleichmäßig aufrechthalten und so das gute Ergebnis schießen“, erklärte Zechmeister nach dem Bewerb. „Über das Finale bin ich gerade nicht so glücklich. Dort hatte ich vor allem mit der Hitze zu kämpfen. In ein paar Stunden werde ich mich über den ganzen Weltcup aber sicher freuen“, resümierte der Burgenländer.

Nach einer verhaltenen ersten Fünf-Schuss-Serie von 46,4 Ringen und einer leichten Steigerung im zweiten Durchgang verpasste Zechmeister am Ende die vorderen Ränge und beendete den Bewerb schließlich auf dem achten Gesamtrang. Den Sieg holte sich der Grunddurchgangsführende Bu mit 244,4 Ringen. Mit diesem Ergebnis setzte der Eisenstädter jedoch ein weiteres Ausrufezeichen und bestätigte nachdrücklich seine Position in der absoluten Weltelite.