Gymnasium Neusiedl entthronte den Titelverteidiger Theresianum
SCHÜLERLIGA
Im Eisenstädter Allsportzentrum ging wenige Tage vor Weihnachten das Futsal-Landesfinale über die Bühne. Das Neusiedler Gymnasium durfte nach richtig spannenden Spielen am Ende über den Finalsieg gegen das Theresianum Eisenstadt jubeln und damit auch gleichzeitig über die Revanche. Im Vorjahr siegten die Landeshauptstädter im Endspiel gegen die Seestädter.
© Martin Ivansich
Das Schülerliga-Finale in Eisenstadt war nichts für schwache Nerven – speziell in den Endspielen und im Semifinale. Die Protagonisten, die letztendlich die gewichtigsten Wörter um den Sieg mitredeten, waren am Ende auch die Favoriten. In der Gruppe setzte sich der Titelverteidiger Theresianum Eisenstadt mit sieben Punkten durch. Das zweite Ticket für die Kreuzspiele sicherte sich Oberschützen.
In der Gruppe B waren die Neusiedler nicht zu bezwingen. Das Gymnasium, im Vorjahr Zweiter, gewann alle drei Spiele und damit souverän die Gruppe. Zweiter wurde das Gymnasium Kurzwiese. Das direkte Duell der beiden Schulen war zudem auch ein Match zwischen dem aktuellen SC Neusiedl-Kapitän und seinem Vorgänger. Max Wodicka stand als Coach an der Neusiedler Seitenlinie, Patrick Kienzl bei den Jungs von der Kurzwiese. Die Eisenstädter trafen dann im Semifinale auf das Theresianum, wo man 0:3 unterlag. Der Titelverteidiger stand somit erneut im Endspiel. Das zweite Semifinale war bis zum letzten Schuss spannend. Oberschützen und Neusiedl gelang in der regulären Spielzeit kein Tor – die Entscheidung fiel somit im Penaltyschießen, wo die Neusiedler die Glücklicheren waren.
Die Neuauflage des Vorjahresfinales war perfekt. Damals gewannen die Landeshauptstädter 3:1. Diesmal ging Neusiedl in Führung. Philip Stadler traf. In der Endphase gelang dem Theresianum der Ausgleich, alle rechneten mit dem Penaltyschießen. Doch wenige Sekunden vor dem Ende gelang Theo Kojnek der viel umjubelte Siegestreffer – Neusiedl krönte sich zum Landes-Champion und reist von 18. bis 20. März zum Bundesfinale nach Wörgl.