Bundeskonferenz der SPÖ Bäuerinnen und Bauern fand in Neudörfl statt

Schwarzlmüller bestätigt

Bei der Bundeskonferenz der SPÖ Bäuerinnen und Bauern in Neudörfl wurde Michael Schwarzlmüller am Samstag mit 100 Prozent als Bundesvorsitzender der SPÖ Bäuerinnen und Bauern wiedergewählt.

Von bvz redaktion

LAbg. BGM Gerhard Bachmann, Martin Giefing, BGM Dieter Posch, Hildegard Glintz, Thomas Knabl, Ernst Wagendristel, Marion Eisenberger, Bundesvorsitzender der SPÖ Bäuerinnen und Bauern BGM Michael Schwarzlmüller, Leopold Gail, SPÖ Bundesgeschäftsführer NR Klaus Seltenheim und Gastreferent WIFO Ökonom Franz Sinabell sowie Hündin Lilly.

LAbg. BGM Gerhard Bachmann, Martin Giefing, BGM Dieter Posch, Hildegard Glintz, Thomas Knabl, Ernst Wagendristel, Marion Eisenberger, Bundesvorsitzender der SPÖ Bäuerinnen und Bauern BGM Michael Schwarzlmüller, Leopold Gail, SPÖ Bundesgeschäftsführer NR Klaus Seltenheim und Gastreferent WIFO Ökonom Franz Sinabell sowie Hündin Lilly.

© zVg

Schwarzlmüller betonte in seiner Rede, dass das Motto der Bundeskonferenz „Wir sichern deinen vollen Teller!“ ein Versprechen sei: „Ein Versprechen an die Menschen in Österreich. Und ein Versprechen an jene, die täglich dafür arbeiten: unsere Bäuerinnen und Bauern“.

Klar sei, dass „der volle Teller nur dann gesichert ist, wenn auch die bäuerlichen Familien von ihrer Arbeit leben können“, so Schwarzlmüller, der sich für faire Preise aussprach. „Es kann nicht sein, dass der Handel verdient, die Konzerne ihre Gewinne absichern, aber die Bäuerinnen und Bauern am Ende oft nicht einmal ihre Kosten decken können“, so Schwarzlmüller, der unterstrich, dass die SPÖ Bäuerinnen und Bauern auf der Seite jener stehen, die bei jedem Wetter hart arbeiten und die Verantwortung für Boden, Tiere und Lebensmittel übernehmen.

Schwarzlmüller betonte außerdem, dass Landwirtschaft kein Konzernprojekt sei: „Der volle Teller entsteht nicht in Vorstandsetagen oder an Börsen, sondern auf unseren Höfen, Feldern und Ställen. Die Zukunft der österreichischen Landwirtschaft liegt bei den kleinen und mittleren Betrieben – nicht bei Agrarkonzernen“, sagte Schwarzlmüller unter großem Applaus.

Eine Stärkung der regionalen Landwirtschaft sei angesichts der in den letzten Jahren zu beobachtenden Verletzlichkeit globaler Lieferketten entscheidend und bringe viele Vorteile. „Wertschöpfung und Arbeitsplätze bleiben im Land, wir schützen Klima und Umwelt und sichern die Qualität auf unseren Tellern“, sagte Schwarzlmüller, der sich auch für eine klare, verpflichtende Herkunftsbezeichnung aussprach. „Die Konsumentinnen und Konsumenten haben ein Recht zu wissen, woher ihre Lebensmittel kommen. Und unsere Bäuerinnen und Bauern haben ein Recht auf Fairness.“

Schwarzlmüller unterstrich, dass die SPÖ Bäuerinnen und Bauern für eine Landwirtschaft kämpfen, die nachhaltig und sozial gerecht ist und die wirtschaftlich überlebensfähig ist. „Unsere Vision ist eine Landwirtschaft, in der nicht die Größe entscheidet, sondern Qualität, Regionalität und Verantwortung. Das ist sozialdemokratische Agrarpolitik.“

An der Bundeskonferenz der SPÖ Bäuerinnen und Bauern nahmen u.a. teil: SPÖ-Landtagsabgeordneter Gerhard Bachmann, PVÖ-Präsidentin Birgit Gerstorfer, der Neudörfler Bürgermeister Dieter Posch, die Landesvorsitzenden der SPÖ Bäuerinnen und Bauern Burgenland, Niederösterreich, Wien und Steiermark Michael Glauber, Ernst Wagendristel, Christian Schmidt und Andreas Mekis sowie SPÖ-Bundesgeschäftsführer Klaus Seltenheim.