Kontrollen auf A4 und S7: 438 Anzeigen erstattet

Schwerverkehr

Am vergangenen Wochenende führte die Landesverkehrsabteilung Burgenland gemeinsam mit Technikern des Landes und der ASFINAG verstärkte Kontrollen im Schwerverkehr durch. Die Schwerpunkte lagen auf technischen Mängeln, Überladung und Verstößen gegen Sozialvorschriften. Insgesamt wurden 438 Anzeigen erstattet, einzelne Fahrer vorläufig von der Weiterfahrt ausgeschlossen.

Von Von Birgit Böhm-Ritter

Schwerverkehrskontrollen: Kontrollpunkte befanden sich auf der A4 bei Nickelsdorf sowie an Ein- und Ausreisepunkten auf der S7 bei Rudersdorf.

Schwerverkehrskontrollen: Kontrollpunkte befanden sich auf der A4 bei Nickelsdorf sowie an Ein- und Ausreisepunkten auf der S7 bei Rudersdorf.

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Am Samstag und Sonntag, den 27. und 28. September 2025, richtete die Landesverkehrsabteilung Burgenland mehrere Schwerpunktaktionen im Schwerverkehr aus. Kontrollpunkte befanden sich auf der A4 bei Nickelsdorf sowie an Ein- und Ausreisepunkten auf der S7 bei Rudersdorf. Unterstützt wurden die Polizistinnen und Polizisten von Technikern des Landes Burgenland und der ASFINAG, der Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-Aktiengesellschaft.

„Dabei wurden insgesamt 438 Anzeigen im Bereich Schwerverkehr an die zuständigen Bezirkshauptmannschaften erstattet“, berichtete die Landespolizeidirektion Burgenland.

Technische Mängel und Sicherheitsverstöße

Insgesamt kontrollierten die Einsatzkräfte 98 LKW, Busse und Kleintransporter. Bei den technischen Überprüfungen stellten sie 312 schwerwiegende Mängel fest, die zur Anzeige gebracht wurden.

Zudem wurden 26 Kennzeichen wegen mangelnder Verkehrs- und Betriebssicherheit abgenommen, die Weiterfahrt der Fahrzeuge untersagt und 50 vorläufige Sicherheitsleistungen eingehoben. Zusätzlich registrierten die Beamtinnen und Beamten 99 schwerwiegende Übertretungen nach den Sozialvorschriften für Lenkerinnen und Lenker von LKW und Bussen. Auch 14 Anzeigen wegen Überladung sowie diverse andere Anzeigen und Organmandate wurden ausgestellt.

Einzelne Verstöße mit unmittelbaren Folgen

Besondere Aufmerksamkeit galt Fahrern, die unter Suchtmittelbeeinflussung standen: Ein 43-jähriger serbischer LKW-Lenker sowie ein 27-jähriger ungarischer Fahrer auf der S7 in Richtung Wien wurden jeweils vorläufig von der Weiterfahrt ausgeschlossen, nachdem bei ihnen eine Beeinträchtigung festgestellt und medizinisch bestätigt worden war.

Ein moldawischer Kleintransporter auf der A4 bei Nickelsdorf führte eine Personenbeförderung von Chisinau (Moldawien) nach Paris durch. Die Kontrolle ergab eine gefährlich starke Überladung und ein manipuliertes Abgasnachbehandlungssystem. Das Kennzeichen wurde abgenommen, die Weiterfahrt untersagt und eine Sicherheitsleistung eingehoben.

Schwerpunktkontrolle in Zahlen

Kontrollierte Fahrzeuge: 98 (LKW, Busse, Kleintransporter)
Erstattete Anzeigen: 438

Ergebnisse im Detail:

  • Technische Mängel: 312 Fälle
  • Kennzeichen abgenommen: 26 Fahrzeuge
  • Vorläufige Sicherheitsleistungen: 50
  • Verstöße gegen Sozialvorschriften: 99 Fälle
  • Überladung: 14 Anzeigen
  • Sonstige Anzeigen und Organmandate: diverse