In der Stadtbücherei Mattersburg las Autor Michael kürzlich Hess aus seinem Buch „Gehessig“. Die Besucher erlebten einen abwechslungsreichen Abend mit humorvollen Sprachspielereien und nachdenklichen Texten.
Friedhofkreuz in Krensdorf wurde restauriert
Segnung mit Agape
Nachdem über den Sommer 2024 hinweg in Krensdorf bereits die Sebastiansäule restauriert und im Oktober gesegnet wurde, hat der Verschönerungsverein Krensdorf nun das nächste Projekt zum Abschluss gebracht. Das Friedhofkreuz erstrahlt im neuen Glanz und wurde am Sonntag im Beisein vieler Krensdorfer gesegnet.
Pfarrer Pater Kuruvila, Franz Jagschitz, Gisela Horvath, Feuerwehrkommandant Peter Hammerl, Josef Horvath, Karl Horvath, Obfrau des Verschönerungsvereins Elisabeth Puntigam, ÖVP-Bürgermeister Karl Izmenyi, Anna Komanovits und Pater Rijo vor dem restaurierten Friedhofkreuz.
© Artner
„Wenn man etwas glaubhaft beginnt, dann führt es auch zur Vollendung“, zitiert Anna Komanovits vom Verschönerungsverein Krensdorf bei ihrer Rede am Sonntag die Heilige Mutter Theresa. Das war zugleich der Leitspruch bei der Restaurierung des Friedhofkreuzes. Im März wurde das Friedhofkreuz, das einhundert Jahre alt ist, einer Befundung unterzogen, die zum Ergebnis kam, dass es restaurierungsbedürftig ist.
Den Auftrag dafür bekam die Steinmetzmeisterfirma Karlovits aus Eisenstadt in Zusammenarbeit mit dem akademischen Bildhauer und Restaurator Franz Gyolcs, die bereits bei der Sebastiansäule ausgezeichnete Arbeit geleistet hatten. Die Arbeiten begannen am 11. April, die Gesamtkosten betragen rund 12.000 Euro, die durch Veranstaltungen des Verschönerungsvereins und Spenden zusammengetragen wurden. „Ich möchte mich im Namen des Vereins bei den vielen freiwilligen Helfern bedanken“, sagte Anna Komanovits. „Unsere Aktivitäten wären ohne ihre tatkräftige Hilfe nicht möglich.“
Friedhofkreuz wurde im Jahr 1915 vom damaligen Pfarrer Karl Nogall errichtet
Das Friedhofkreuz wurde im Jahr 1915 vom damaligen Pfarrer Karl Nogall anlässlich seines Silbernen Priesterjubiläums errichtet. Rechts gegenüber dem Kreuz befindet sich die Grabstätte von Pfarrer Nogall, die im Zuge der Restaurierung ebenfalls neu hergerichtet wurde. Steinmetzmeister Gerald Karlovits hat dies unentgeltlich durchgeführt. Die Segnung des Kreuzes und der Grabstätte nahm Pfarrer Pater Kuruvila vor.

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Auch ÖVP-Bürgermeister Karl Izmenyi sprach ein paar Worte: „ Es freut mich heute ganz besonders, hier sein zu dürfen und bei der Einweihung des Friedhofkreuzes dabei sein zu dürfen. Ein großer Dank gilt Anni Komanovits und ihrem gesamten Team des Verschönerungsvereins, die ganzes Jahr Feste veranstalten und Geld sammeln, dass solche Arbeiten durchgeführt werden können. Voriges Jahr sind wir bei der Hauptstraße bei der Sebastiansäule, heuer stehen wir beim Friedhofkreuz. Ich bin neugierig, wo wir nächstes Jahr stehen werden.“
Es sei tatsächlich schon etwas geplant, gab Anna Komanovits bekannt: Als nächstes Projekt soll die Stifterkapelle von Anton Dorfmeister aus 1806 beim Ortsausgang zu Kleinfrauenhaid eine Sanierung bekommen.