Das Designstudio Nowak in Deutschkreutz öffnete am Wochenende seine Türen für eine exklusive Hausmesse.
Oberpullendorfs Colourful-Vogelschar zwitscherte und tanzte Ohrwürmer
Singspiel
Die „Flucht einer Vogelschar“ nach dem gleichnamigen Buch der Oberpullendorferin Monika Mayer-Höttinger wurde anlässlich des Jubiläums „800 Jahre Oberpullendorf - 50 Jahre Stadt“ mit Unterstützung der Stadtgemeinde von den Colourful Dancers als Singspiel auf die Bühne gebracht.
Alle Tänzerinnen und Tänzer sind schon da. Ob Elfen, Krähenschar, Singvögel, Eule, Häsin, Eichhörnchen oder die beiden tierliebenden Jungs - die Kids von Celine Weiss begeisterten mit Tanz, Gesang und Darstellung. Autorin Monika Mayer-Höttinger wirkte als Erzählerin auch aktiv auf der Bühne mit.
© Michaela Grabner
Kleine Elfen schweben in einem fröhlichen Reigen über die Bühne, ein bunter Specht wirbelt aufgeweckt zwischen seinen gefiederten Freunden umher, eine Krähenschar verteidigt vehement ihr Revier und eine melancholische Amsel plagt die Sehnsucht nach der Heimat. Die Bühne im Festsaal des Rathauses wurde am Wochenende zum Gaberlingwald, wo das Blaumeisenpärchen Piko und Pikolina mit seinen Freunden lebt. Bis die großen Baumaschinen kommen und sich die Vögelchen, die eigentlich ihre Nester bauen wollten, auf die Suche nach einer neuen Heimat machen müssen, die sie schließlich auch im Garten zweier tierliebender Kinder finden.
Mit jeder Menge Ohrwürmern aus Musical und Film - allesamt neu getextet - erweckten die Colourful Dancers mit ihrer Leiterin Celine Weiss die Geschichte von Monika Mayer-Höttinger über die Flucht einer Vogelschar zum Leben, die vom Oberpullendorfer Bühnentechniker Niklas Guzmich noch ins rechte Licht gerückt und mit gutem Ton versorgt wurde.
Und da der frühe Vogel den Wurm fängt, hieß es auch für die bunten Vögelchen von Colourful Dancers-Leiterin Celine Weiss am Freitag schon im Morgengrauen aus den Federn. Denn damit die Colourful Dancers für die Kinder des Kindergartens und der Oberpullendorfer Schulen um halb neun und halb elf Uhr die ersten beiden Aufführungen vom Singspiel „Die Flucht einer Vogelschar“darbieten konnten, ging es schon um 6 Uhr früh los mit Frisieren, Schminken und rein ins Federkleid. War das ein Geflatter und Gezwitscher in dem zur Künstlergarderobe umfunktionierten Sitzungssaal des Rathauses.
Dieses fand dann nach monatelanger Probearbeit im Tanzen und Tirilieren auf der Bühne ihren viel beklatschten Höhepunkt. Am Samstag fanden gleich zwei öffentlichen Vorstellungen statt, wurde doch noch vor wenigen Tagen aufgrund der großen Nachfrage eine Zusatzvorstellung anberaumt.
Morgen Montag stehen dann noch zwei weitere Aufführungen für Schüler und Schülerinnen aus der Umgebung am Programm, so dass nach der letzten Verbeugung der (zum Großteil) gefiederten Tänzerinnen und Tänzer um die 1.000 Besucherinnen und Besucher die Produktion gesehen haben werden.