Ein Draßburger mischt die Berliner Musikszene auf

Songwriter „Styo“

Der Songwriter Christopher Mesgolits alias „Styo“ stammt aus Draßburg und entwickelt sich zunehmend zu einer gefragten kreativen Stimme in der deutschsprachigen Pop- und Hip-Hop-Szene. Den Sohn von Conny Mess führt seine Arbeit mittlerweile regelmäßig nach Berlin, wo er mit etablierten Künstlerinnen und Künstlern sowie vielversprechenden Newcomern zusammenarbeitet.

Von Helga Ostermayer

Christopher Mesgolits alias „Styo“ (links) mit Anna Grey und Michael Kümper

Christopher Mesgolits alias „Styo“ (links) mit Anna Grey und Michael Kümper

© zVg

Der 26-jährige Christopher Mesgolits hat mit dem Schlagerbarden Conny Mess einen durchaus berühmten Vater. Kein Wunder also, dass auch dem Sohnemann die Musikalität in die Wiege gelegt wurde, denn dieser ist bereits selbst seit Jahren aktiv in der Musikszene tätig.

Erst lag sein Interesse bei Hip Hop, jetzt ist er dabei, mit seiner Musik die Grenzen der Genres Neue Neue Deutsche Welle und Post Punk zu sprengen. „Ich stamme aus Draßburg und bin dann nach Wien gezogen, um meine musikalischen Ambitionen zu verwirklichen und mich kreativ auszuleben. In dieser Zeit erkundete ich verschiedene Genres und arbeitete bei diversen Projekten mit, was bei mir zu einer breiten Palette von Einflüssen führte“, schildert der junge Musiker, der unter dem Namen „Funkgewitter“ seine Stimme und Ausdruck als Singer-Songwriter erprobte.

Seine Musik ist eine Mischung aus emotionalen und tiefgründigen Texten, die Geschichten aus dem echten Leben erzählen samt mitreißenden Melodien, die das Publikum in ihren Bann ziehen. Sein Debüt-Song „Erinnert:(" ist ein berührender Einblick in „Funkgewitters“ musikalisches Schaffen und zeigt sein außergewöhnliches Talent, sowohl als Songwriter, als auch als charismatischer Performer. Auch der Titelsong „Lass uns fliegen“ des gleichnamigen fünften Albums von Vater Conny Mess stammt sowohl musikalisch als auch textlich aus der Feder von Sohn Christopher.

Aktuell schreibt Mesgolits alias „Styo“ am kommenden Album der deutschen Sängerin Anna Grey mit. Anfang des Jahres war er zudem Teil eines Writing Camps auf Bali, bei dem gemeinsam an neuen Songs gearbeitet wurde. „Die dort entstandenen Projekte und Erfahrungen stellen einen wichtigen Meilenstein in meiner bisherigen Laufbahn dar“, sagt er.

Zu seinen bisherigen Songwriting-Credits zählen Veröffentlichungen für Künstlerinnen und Künstler wie eben Anna Grey, Kiala, und Aylo. Mit Songs wie „Verschwendung“, „Männlichkeit“, „Nicht Naiv“, „Komplex“ und „Sommer in Berlin“ konnte er bereits wertvolle Erfahrungen im professionellen Songwriting sammeln. Sein musikalischer Schwerpunkt liegt auf modernen Pop-Produktionen mit Einflüssen aus Urban und Hip-Hop. Dabei setzt er auf authentische Texte, emotionale Geschichten und zeitgemäße Sounds, die sowohl etablierte Acts als auch neue Talente ansprechen.

Heute steht „Styo“ beim Verlag von Florian Fischer und Robin Lewe - Mann und Bruder von Sarah Connor - unter Vertrag. Besonders Robin Lewe erkannte früh sein Potenzial und unterstützte ihn auf seinem Weg in die professionelle Musikbranche. „Durch die regelmäßige Arbeit in Berlin und die Zusammenarbeit mit bekannten Künstlerinnen und Künstlern konnte ich kontinuierlich mein kreatives Netzwerk erweitern und arbeitet jetzt an neuen Projekten für den deutschsprachigen Musikmarkt. Mein besonderer Dank gilt Robin Lewe, Anna Grey und Michael Kümper, die mich auf meinem bisherigen Weg begleitet und unterstützt haben und weiterhin fest hinter mir stehen“, so der Draßburger.

Mit neuen Songwriting-Projekten, der Arbeit an Produktionen für etablierte Pop-Künstlerinnen und Pop-Künstler sowie zahlreichen weiteren Kooperationen blickt „Styo“ optimistisch in die Zukunft und verfolgt konsequent seinen Weg als Songwriter der nächsten Generation.