Neue Reihenhäuser in Parndorf: OSG startet 8,6-Millionen-Projekt

Spatenstich

In Parndorf entstehen 23 neue Reihenhäuser. Die Oberwarter Siedlungsgenossenschaft (OSG) lud am Donnerstag, den 27. März 2025, zum offiziellen Spatenstich in der Bahnstraße. Das Bauvolumen beträgt 8,6 Millionen Euro. Bereits vor dem Baustart waren 18 der 23 Häuser vergeben, auch für die restlichen gibt es schon Interessenten. Die modernen Häuser werden mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe beheizt und erhalten eine Photovoltaikanlage auf dem Dach.

Von Birgit Böhm-Ritter

Neue Reihenhäuser in Parndorf: OSG startet 8,6-Millionen-Projekt

© OSG/ Arch DI Taschner-Kinger ZT GmbH

Gemeinde begrüßt das Wohnbauprojekt

Die OSG hatte das Grundstück bereits vor fünf Jahren erworben. Bürgermeister Wolfgang Kovacs (LIPA) sieht darin einen Glücksfall für die Gemeinde: „Dass hier jetzt eine Siedlung entsteht, ist das Beste, was uns passieren konnte.“ Das Areal war das letzte Industriegebiet inmitten eines Wohngebiets.

Neue Reihenhäuser in Parndorf: OSG startet 8,6-Millionen-Projekt

© Birgit Böhm-Ritter

Die Zusammenarbeit zwischen der OSG und der Gemeinde Parndorf sei bereits mehrfach erfolgreich gewesen, betonten beide Seiten beim Spatenstich. Es sei die gute Gesprächs- und Kompromisskultur, die diese Zusammenarbeit ausmache, so Kovacs und verwies auf das erst kürzlich eröffnete Veranstaltungszentrum „Arena 7111“.

Neue Reihenhäuser in Parndorf: OSG startet 8,6-Millionen-Projekt

© Birgit Böhm-Ritter

OSG-Projekte im ganzen Bezirk

Die OSG ist im Bezirk Neusiedl am See stark vertreten. In fast allen Gemeinden gibt es Wohnungen und Reihenhäuser der gemeinnützigen Siedlungsgenossenschaft – mit Ausnahme von Apetlon und Pamhagen. Das könnte sich bald ändern, deutete OSG-Vorstand Alfred Kollar mit Verweis auf Pamhagen an, wo ein Projekt in der Pipeline stehe.

Derzeit arbeitet die OSG an rund 20 Bauprojekten im gesamten Neusiedler Bezirk. Die Nachfrage nach Wohnraum ist im Nordburgenland hoch: „Momentan haben wir in den Bezirken Neusiedl und Eisenstädter keine einzige Wohnung frei“, so Kollar.