Mit selbst angesetztem Sauerteig und einer Einladung zum Mithelfen hat Pinkafelds Vizebürgermeisterin Carina Laschober-Luif 900 Euro für die Pink-Ribbon-Aktion der Österreichischen Krebshilfe Burgenland gesammelt.
SPÖ wieder im Umfrage-Trubel
Doskozil auf Platz eins
Als möglicher Parteichef hängt Hans Peter Doskozil Michael Ludwig und Co. ab. Das will man aber nicht überall überbewerten.
Doskozil & Rendi-Wagner. Geplante Auftritte – hier beim Parteitag 2022 – sind selten.
© Lexi
Die letzte interne Umfrage hat der SPÖ im Advent die altbekannte Debatte beschert: Was wäre, wenn Hans Peter Doskozil Pamela Rendi-Wagner an der Spitze ablösen würde? Ein Plus bei der Wahl – lautete das Ergebnis damals wie heute.
Jetzt war die Umfrage nicht von der SPÖ Burgenland beauftragt, sondern vom „Kurier“, der mit dem Meinungsforschungsinstitut OGM sowohl die Sonntagsfrage (FPÖ vor SPÖ und ÖVP) stellen ließ, als auch die Frage nach der roten Position zur Zuwanderung: Für 42 Prozent der Nicht-SPÖ-Wähler wäre sie mit kritischerer Position wählbarer. Eine kritischere Position à la Doskozil, meinen manche.
Passend dazu liegt der burgenländische Landeschef bei der Frage nach einer möglichen Nachfolge an der SPÖ-Bundesspitze mit Abstand auf Platz eins: 34 Prozent der gesamten Wählerschaft würden die Partei mit Doskozil für erfolgsträchtig halten. Wiens Bürgermeister Michael Ludwig folgt mit 16 Prozent, dann unter anderem Ex-Kanzler Christian Kern (13), Nationalratspräsidentin Doris Bures oder Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser (je 12). In der deklarierten SPÖ-Wählerschaft liegt Ludwig mit 33 Prozent auf dem ersten Platz, gefolgt von Bures (29) und Doskozil (26) auf Platz drei.
Das Ergebnis sorgt dennoch für Aufsehen. Wenn es auch nicht bedeutet, „dass gleich all diese Wählerinnen und Wähler mit fliegenden Fahnen zur SPÖ wechseln würden“, wie OGM-Chef Wolfgang Bachmayer im BVZ-Gespräch meint. Er weist auch darauf hin, dass ein Richtungs- und Personalwechsel der SPÖ nicht nur Zugewinne bringen könnte, sondern auch Verluste nach links. So analysiert der Meinungsforscher die Umfrage als Stimmungstest und Trend, die entstehen können. So analysiert der Meinungsforscher die Umfrage als Stimmungstest, der für die SPÖ eben ein gewisses Potenzial bei der Änderung von Positionen und Personen aufzeige. Man wolle der internen Diskussion aber keinesfalls einen „Drall“ geben, die Fragen seien bewusst offen formuliert.
In der SPÖ ließ man sich auch nicht aus der Reserve locken, Kommentare blieben aus. Und Doskozil? Der hält sich an seinen Vorsatz, zumindest bis zur Kärnten-Wahl Anfang März zu schweigen. Mit dem Zusatz, dass er seine Pläne zu gegebener Zeit präsentieren werde.