Burgenländer holen den Weltmeister-Titel im Angeln
Sportangeln
An der berühmten Ruder-Regatta-Strecke im ungarischen Szeged wurde am Pfingst-Wochenende die Weltmeisterschaft im Angeln in der Disziplin „Method Freestyle Feeder Angling“ ausgetragen. 21 Nationen, von Lettland bis Südafrika entsandten ihre besten Angler zur WM nach Ungarn.
Das österreichische Team jubelt über den Titel.
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Drei Burgenländer waren maßgeblich am ersten WM-Titel für Österreich beteiligt. Darunter auch die österreichische Auswahl rund um Christian Eisner, Maximilian Eisner, Marco Redmann, Manfred Hießmayer, Ronny Wollinger die als aktive Angler antraten. Unterstützt wurde das Team vom überaus entscheidenden Betreuerstab mit Captain Thomas Hackl, und Co-Captain Christian Holcik, die zum zweiten Male hintereinander die Geschicke lenkten durften.
Horst Mengler war als Ersatzmann dabei und Patrick Oswald, Peter Frommherz sowie Dietmar Göschl fungierten als sog. „Bankrunner“.
Nach dem dritten und letzten Bewerbstag war es klar: Österreich siegt in der Teamwertung und darf als Weltmeister das Podium besteigen. Maximilian Eisner, der wohl jüngste Teilnehmer im Feld konnte dazu noch den Vize-Weltmeister-Titel in der Einzelwertung holen. Vater Christian war an diesem Abend der stolzeste Vater auf Erden.
Das starke Team, konnte nach einer exzellenten Leistung am zweiten Tag die Führung übernehmen und setzte sich mit einem haudünnen Vorsprung von 0,5 Punkten im Endergebnis gegen Rumänien durch.
„Ich durfte nun zum zweiten Mal das österreichische Team in dieser Disziplin betreuen und sowohl an den Trainingstagen als auch in der Bewerbsphase über Strategie und Taktik verfügen. Selbstverständlich wurde ich von den internationalen Journalisten aus England, Italien, Ungarn und Deutschland gefragt, was denn den Unterschied ausgemacht hätte. Da gibt es nur eine Antwort „DAS TEAM“, die Disziplin und der Zusammenhalt war außerordentlich“ sagt Captain Thomas Hackl.
„Man könnte jetzt zwar viele technische Kleinigkeiten nennen, aber abgesehen von Ködern, Futter und Technik war es das gemeinsame Ziel und die perfekte Zusammenarbeit, die alles ermöglicht haben“.
Bei einem derart dichten Feld von Top-Athleten, allen voran die Hausherren aus Ungarn oder die immer favorisierten Engländer, kommt es oft auf Details an, die den Unterschied ausmachen können.
„Unsere Jungs haben perfekt geangelt, ergänzt durch die Beobachtungen und strategischen Entscheidungen des Trainerteams, war dies der Schlüssel zum Erfolg. Ich bedanke mich im Namen des gesamten Teams für alle die mitgeholfen oder uns von zuhause aus unterstützt haben. Ich freue mich bereits auf die WM in Südafrika 2027“, sagt Thomas Hackl.