Gunners-Boss Linzer nach Start: „Das war gut, aber es steht erst 1:0“

Stimmen nach Finale eins

Oberwart legte im ersten Finalserien-Spiel der Basketball-Liga gegen Eisenstadt eine wahre Gala hin, siegte verdient mit 81:63. Boss Thomas Linzer zeigte sich mit der Leistung sehr zufrieden, merkt aber auch an: „Es steht erst 1:0 und wir müssen weiter sehr konzentriert auftreten.“

Von Von Max Wiesler

Caleb Fields (r.) und Co. brillierten im ersten Burgenland-Finale, der Flow soll jetzt mitgenommen werden.

Caleb Fields (r.) und Co. brillierten im ersten Burgenland-Finale, der Flow soll jetzt mitgenommen werden.

© BVZ

Was war das für ein erstes Basketball-Serien-Finale aus Sicht der Oberwart Gunners! Vor voller Informhalle zeigten sich die Südburgenländer im Duell mit Eisenstadt von ihrer besten Seite. Am Ende stand ein völlig verdienter 81:63-Erfolg zu Buche. Oberwart ließ Erfahrung und Klasse sprechen und ließ Eisenstadt über weite Strecken des Spiels kaum eine Chance.

Nur logisch, dass Klubboss Thomas Linzer im Nachhinein zufrieden war, wie er der BVZerklärte: „In meinen Augen war das eine sehr konzentrierte Leistung der ganzen Mannschaft. Die Burschen waren sehr entschlossen und haben vor allem in der ersten Halbzeit das gemacht, was man machen muss, um Eisenstadt nicht in Spiel kommen zu lassen.“ Da stand es bereits 52:30 für die Gunners, war der Käse quasi gegessen. Aber wer Eisenstadt kennt, weiß, dass die Landeshauptstädter im Halbfinale einen 20-Punkte-Pausenrückstand gegen Gmunden wettmachten. Doch Oberwart ließ das nicht zu. „Auch im zweiten Abschnitt spielten wir konsequent, begingen nicht die gleichen Fehler wie Gmunden oder Wels, wo die Drachen ja nach einem Rückstand zurückgekommen sind“, merkte Linzer an. „Im Grunde genommen haben wir das Spiel über 40 Minuten kontrolliert.“

Einen hob der Gunners-Geschäftsführer hevor – und zwar Unterschiedsspieler Robert Allen: „Der hat wieder eine starke Performance hingelegt, Sead Hadzifejzovic so gut es geht aus der Partie genommen.“ Der Drache kam „nur“ auf elf Punkte, Allen hingegen legte abermals ein Double-double hin, scorte 20-mal und pflückte 13 Rebounds aus der Luft.

Für die Gunners geht es nun am Freitag im zweiten Spiel weiter. Linzer gibt sich zuversichtlich, trotz 1:0-Vorsprung aber auch gewarnt: „Der Serien-Stand sagt es ja schon, es steht nur 1:0. Und im Play-off ist es sowas von egal, ob du mit einem Punkt Unterschied oder 18 Zählern Unterschied gewinnst, es zählen nur Siege. Und von denen brauchen wir noch zwei.“ Für das zweite Spiel am Freitag erwartet sich Linzer eine ähnlich konzentrierte Vorstellung: „Wir haben durch den Sieg bestätigt bekommen, dass wir Eisenstadt sehr gut analysiert haben. Ich glaube, wir müssen im zweiten Spiel nicht viel anders machen, sondern unseren Gameplan mit demselben Fokus durchziehen.“

Boss rüht die Werbetrommel für das dritte Spiel am Montag

Gunners-Boss Linzer nach Start: „Das war gut, aber es steht erst 1:0“

© BVZ

Der Gunners-Boss blickt aber auch schon weiter, denn egal, wie das zweite Spiel ausgeht, es gibt definitiv noch ein drittes Game am kommenden Montag (19.20 Uhr) in Oberwart. Und da erhofft sich Linzer großen Zuschauer-Zuspruch: „Wir brauchen da einmal mehr jeden einzelnen Gunners-Fan.“ Gewinnt man beide Spiele, könnte man da schon die Korken knallen lassen - noch ist das aber Konjuktiv, an den man nicht denken will.

Weitere Stimmen aus dem Gunners-Lager

Headcoach Matthew Otten meinte nach dem Traumstart: „Das war optimal. Trotz des Punkteunterschieds steht es aber nur 1:0. Viel ist das nicht, wir müssen konzentriert bleiben. Wir wissen genau, dass Eisenstadt in den Play-offs starke Teams ausgeschaltet hat, also dürfen wir uns nicht ausruhen.“

Und Kapitän Sebastian Käferle lobte die Fans: „Es war ein harter Kampf, wir haben uns mit unserer Klasse durchgesetzt. Großer Dank an alle Zuschauer, die Stimmung war mörderisch.“