Süd- und Mittelburgenland: Anrufsammeltaxi ab Herbst

Öffentlicher Verkehr

Im September starten das Anrufsammeltaxi (BAST) mit 401 Haltepunkten im Bezirk und eine neue Buslinie nach Eisenstadt.

Von Redaktion

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© APA (dpa/Symbolbild)

Das „Burgenländisches Anrufsammeltaxi“ (BAST) – ein flexibles System mit bedarfsgerecht eingesetzten Kleinbussen – startet im September im Süd- und Mittelburgenland.

„Jede Burgenländerin und jeder Burgenländer bekommt damit ein Angebot für den öffentlichen Verkehr“, erklärt Verkehrslandesrat Heinrich Dorner. „Mit diesem System gibt es flächendeckend die Möglichkeit, rasch und unkompliziert mit einem öffentlichen Verkehrsmittel von A nach B zu kommen – auch aus entlegenen Gemeinden“. Allein im Bezirk wird es 401 Haltepunkte geben, denn Ziel war es, für jeden Gemeindebewohner einen Haltepunkt im Radius von 300 Meter festzulegen.

Diese kurzen Wege sollen gemeinsam mit Fahrtmöglichkeiten den ganzen Tag in den Gemeinden und der Region bzw. zu den Knotenpunkten für den öffentlichen Verkehr eine Alternative für jene Personen im ländlichen Raum schaffen, die auf den Pkw verzichten. „Das neue System ist mehr als ein klassisches Mikro-ÖV-Angebot. Es ist ein vollwertiges, in das öffentliche Verkehrssystem vollständig integriertes Mobilitätsangebot“, unterstreicht Dorner.

Mit Herbst wird auch eine neue Buslinie installiert, die von Oberwart übers Mittelburgenland nach Eisenstadt führt. Läuft alles nach Plan, dann fährt der Bus rund zehn Mal pro Tag. Neue Haltestellen sind in Lockenhaus und Steinberg-Dörfl geplant.

Um auf die Wünsche der Fahrgäste eingehen zu können, läuft eine Umfrage auf https://www. verkehrsbetriebe-burgenland.at/service-kontakt/umfrage.