Der TC Ritzing richtete sein erstes Preisschnapsen unter Obmann Walter Martna aus.
„Der schwierige Weg zurück“ in der ehemaligen Synagoge Kobersdorf
Symposium
In der ehemaligen Synagoge gab es Fachvorträge und Diskussionen.
Alfred Lang (Burgenländische Forschungsgesellschaft), Landesrat Heinrich Dorner, Yael Woolf, Klaudia Fritz, (Kultur-Betriebe Burgenland), Chana Walles, Dieter Szorger (Amt der Bgld. Landesregierung), David Walles und Jasmin Karnutsch (Kultur-Betriebe Burgenland) vor der ehemaligen Synagoge.
© Elisabeth Tritremmel
Im Fokus stand beim Symposium dieses Jahr die jüdische Rückkehr und das Leben jüdischer Menschen nach der Shoah in Österreich und Europa. Historiker, Zeitzeugen und Experten diskutieren in Vorträgen und Gesprächen über die Herausforderungen des Wiederaufbaus jüdischen Lebens nach dem Zivilisationsbruch der Shoah. Organisiert wurde dieses Symposium von den Kultur-Betrieben Burgenland und der Burgenländischen Forschungsgesellschaft.
Eröffnet wurde durch Landesrat Heinrich Dorner, der meinte: „Bei solchen Veranstaltungen geht es um Daten und Fakten, aber auch Verständnis, wie solche Situationen entstanden sind und dass so etwas in Zukunft nicht mehr passiert. Es ist auch wichtig, dass wir über die Zeit nach 1945 sprechen.“
Alfred Lang von der Burgenländischen Forschungsgesellschaft führte aus: „Es ist keine Fachkonferenz, wir wollten das Symposium auch für die breite Öffentlichkeit und Interessierte öffnen.“
Zum Symposium hätte eigentlich auch Rabbiner Moshe Walles aus Israel anreisen sollen, dies war aufgrund der aktuellen Lage nicht möglich. Daher war David Walles in Vertretung seines Onkels gekommen und präsentierte seinen Vortrag „Die Feuersäule von Kobersdorf - Rabbiner Avraham Shaag Zwebner. Geistige Führung in einer Zeit des Wandels im Herzen der sieben Gemeinden des Burgenlandes und im Schatten der österreich-ungarischen Monarchie“. Rabbiner Moshe Walles bzw. David Walles sind Nachkommen des letzten Rabbiners von Kobersdorf, Avraham Shaag Zwebner.
© Elisabeth Tritremmel