Seit 2014 ist die Streuobstfläche im Südburgenland laut einer neuen Kartierung um zehn bis 20 Prozent zurückgegangen. Ein burgenlandweites Projekt soll zeigen, wie junge Obstbäume mit Hitze, Trockenheit und anderen Folgen des Klimawandels zurechtkommen.
Kulturzentrum Güssing nach Generalsanierung wiedereröffnet
Tag der offenen Tür
Nach zweieinhalb Jahren Umbauzeit hat das Kulturzentrum Güssing am vergangenen Samstag wieder seine Türen geöffnet. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten beim Tag der offenen Tür die Gelegenheit, das umfassend modernisierte Haus erstmals zu besichtigen.
Nora Pesenhofer, Eva Lobentanz und Moritz Kanatsk.
© Lexi, Jens Krauss
Das 1977 eröffnete Kulturzentrum präsentiert sich nach Sanierung, Erweiterung und technischer Modernisierung als zeitgemäßer Veranstaltungsort. Das Haus ist nun barrierefrei, flexibel nutzbar und technisch auf dem neuesten Stand. Mit der Wiedereröffnung startet zugleich eine neue Ära für das kulturelle Leben in der Region.
Bürgermeister Vinzenz Knor betonte die Bedeutung des Hauses als langjährigen Ort der Begegnung und kulturellen Mittelpunkt des Südburgenlands. Ob Konzerte, Theater, Kabarett oder Vereinsveranstaltungen – das Kulturzentrum ziehe Menschen aus der gesamten Region an.
Im Rahmen einer Gesprächsrunde sprachen Vertreter aus Kultur, Politik und Architektur über die Bedeutung des Projekts. Mit dabei waren unter anderem Kultur-Burgenland-Geschäftsführerin Claudia Priber, Intendant Andreas Vitásek sowie die Architekten Gerhard Eder und Gregor Tritthart.
Das Eröffnungsprogramm bot musikalische Darbietungen regionaler Gruppen und Künstler, Lesungen sowie Führungen durch das generalsanierte Gebäude. Den musikalischen Höhepunkt bildete am Abend das Konzert „DA CAPO – zurück ins Kulturzentrum“ mit Thomas Gansch, Leonhard Paul, Albert Wieder und der Stadtkapelle Güssing.
Die offizielle Namensgebung mit Segnung und Enthüllung der Frank-Hoffmann-Büste ist für den 18. September 2026 im Rahmen des Jubiläums „50 Jahre Kulturzentren Burgenland“ geplant.