In Rohrbach an der Teich wurde Mitgebrachtes gemeinsam verspeist.
Oberwart: Falscher Bankmitarbeiter erbeutete hohen Geldbetrag
Telefonbetrug
Ein 59-Jähriger aus dem Bezirk Oberwart ist Opfer eines perfiden Telefonbetrugs geworden. Die Landespolizeidirektion Burgenland warnt erneut eindringlich vor Betrügern, die sich als Bankmitarbeiter ausgeben.
Die Polizei warnt: Derzeit rufen wieder Täter vorwiegend ältere Personen an und stellen sich als Kriminalpolizei bzw. Interpol vor.
© LPD NÖ, LPD NÖ
Der Mann erhielt bereits am 1. August eine E-Mail, die scheinbar von der Österreichischen Gesundheitskasse stammte. Darin wurde er aufgefordert, persönliche Daten zu aktualisieren. In der Annahme, dass es sich um eine echte Nachricht handelte, kam er dieser Aufforderung nach.
Zwei Tage später meldete sich ein bislang unbekannter Täter telefonisch und gab sich als Servicemitarbeiter einer bekannten Bank aus. Er behauptete, dass unberechtigte Abbuchungen vom Konto des 59-Jährigen erfolgt seien. Diese habe er bereits gestoppt und könne das Geld zurücküberweisen.
Den Anweisungen des vermeintlichen Bankmitarbeiters folgend, begab sich das Opfer zu einer Bankfiliale im Bezirk Oberwart. Dort führte der Mann an einem Einzahlungsautomaten insgesamt sieben Überweisungen auf verschiedene österreichische Bankkonten durch.
Dadurch entstand ein Schaden in einem höheren fünfstelligen Eurobetrag.
Erst nachdem die tatsächliche Servicestelle der Bank den Mann kontaktierte und ihn aufforderte, den Vorfall bei der Polizei zu melden, wurde der Betrug erkannt. Die Ermittlungen laufen.
•Bankmitarbeiter fordern ihre Kundinnen und Kunden niemals telefonisch dazu auf, Geld auf andere Konten zu überweisen.
•Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und beenden Sie im Zweifel das Gespräch.
•Kontaktieren Sie Ihre Bank ausschließlich über die bekannten offiziellen Telefonnummern.
•Geben Sie persönliche Daten oder Bankdaten nur über vertrauenswürdige und überprüfte Kanäle bekannt.