Frauenkirchen: Top-Premiere für Turnier
Tennis
Der TC Frauenkirchen veranstaltete zum ersten Mal die Schottergruben-Open. Nikolaus Kojnek gewann im A-Bewerb.
Er zeigte den Großen, wie es geht: Bastian Pfeffer schnappte sich in Frauenkirchen den Turniersieg im B-Bewerb.
© Schneeweiß
Strahlender Sonnenschein, 53 Spieler:innen und viel Zuschauerandrang: Besser hätten die ersten Schottergruben-Open nicht laufen können. Der TC Frauenkirchen legte sich voll ins Zeug und stellte ein starkes Premierenturnier auf die Beine. „Besonders erfreulich war die breite Unterstützung: Sowohl unsere lokalen Tennisvereine, viele Freunde aus Vereinen der umliegenden Ortschaften und sportbegeisterte Zuseher haben die Premiere begeistert angenommen“, war Obmann Florian Kusztrits happy.
Die Qualität der Spiele war sehr hoch, auch wenn einige Meisterschaftsspieler diesmal verhindert waren. „Das durchwegs positive Feedback zeigt uns, dass wir mit diesem Turnier einen neuen Fixpunkt im regionalen Tennisgeschehen geschaffen, und Interesse für den Tennissport in Frauenkirchen bei dem Einen oder Anderen geweckt haben“, so Kusztrits.
Der TC Frauenkirchen bedankte sich bei allen Unterstützern und Sponsoren: der St. Martins Therme, dem Weingut Hannes Reeh sowie dem Hoadhuiz für die tollen Preise und die personalisierten Pokale.
Pfeffer ließ es am Court ordentlich krachen
Zum Sportlichen: Die Giganten vom TC Illmitz schafften es wieder einmal ins Finale: Nikolaus Kojnek und Stefan Gartner. Setzte sich die Woche davor noch Gartner bei den Illmitz Open knapp durch, so gewann dieses Mal Kojnek (7:6, 6:2).
Im B-Bewerb kam es zu einem sensationellen Durchmarsch des erst 11-jährigen Bastian Pfeffer. Der Youngster mit Frauenkirchner Wurzeln musste auf dem Weg ins Finale zweimal über Match-Tiebreak gehen und setzte sich mit starken Nerven durch. Die brauchte er dann auch im Endspiel gegen Jürgen Lang vom TV St. Andrä. Im ersten Satz gewann Pfeffer mit 6:4, im zweiten Durchgang setzte der routiniertere Gegner mit 6:0 ein Ausrufezeichen. Im entscheidenden Match-Tiebreak fand das Tennistalent dann wieder seinen Rhythmus und triumphierte mit 10:8.