Makellos zum Meistertitel in der Landesliga A: Neudörfl triumphiert
TENNIS LANDESLIGA A
Nach einjähriger Pause ist der UTC Neudörfl zurück an der Spitze des burgenländischen Herrentennis. Mit einer makellosen Saison und einem klaren 8:1-Erfolg gegen Eisenstadt sicherte sich der Traditionsverein den Meistertitel in der Landesliga A – und machte gleichzeitig das Double mit den Damen perfekt.
© Martin Ivansich
Der UTC Neudörfl ist wieder die Nummer eins in der Landesliga. Nachdem im Vorjahr Stoob den Meistertitel geholt hatte, kehrte der Traditionsverein heuer eindrucksvoll auf den Thron zurück. Und das hochverdient: Alle Begegnungen wurden gewonnen, die Saison beendeten die Neudörfler makellos.
Ganz ohne Druck verlief die letzte Runde allerdings nicht. Mit den Landeshauptstädtern aus Eisenstadt wartete ausgerechnet jener Verfolger, der den Neudörflern den Titel theoretisch noch entreißen konnte. Dafür hätte Eisenstadt allerdings einen klaren Sieg benötigt.
Dazu sollte es nicht kommen. Im Gegenteil: Neudörfl ließ sich auch unter schwierigen Bedingungen bei großer Hitze nicht aus der Ruhe bringen und zeigte noch einmal seine ganze Klasse. Bereits nach den Einzeln war die Entscheidung gefallen.
Alle sechs Partien wurden ohne Satzverlust gewonnen, womit sowohl der Tagessieg als auch der Meistertitel vorzeitig feststanden. In den Doppeln ließ der neue Champion nichts mehr anbrennen und feierte schließlich einen deutlichen 8:1-Erfolg. Ein Ergebnis, das die mehr als solide und konstant starke Saison eindrucksvoll widerspiegelt.
Mit dem Titelgewinn der Herren machte der UTC Neudörfl auch das Vereins-Double perfekt. Bereits vor zwei Wochen hatten sich die Damen den Meistertitel gesichert und damit den Grundstein für eine außergewöhnlich erfolgreiche Saison gelegt.
Obmann Otto Höttinger zeigte sich nach dem perfekten Saisonabschluss entsprechend zufrieden: „Absolute Souveränität. Gratulation an die Mannschaft. Es war eine super Saison.“ Offen bleibt die Frage, ob die Neudörfler zu den Aufstiegsspielen für die 2. Bundesliga antreten werden. Dazu stellte Höttinger klar: „Bei den Damen ist die Entscheidung gefallen. Wir werden nicht antreten. Das hat in erster Linie personelle Gründe.“ Und bei den Herren? „Da werden wir uns zeitnah zusammensetzen und besprechen, ob und wie wir es angehen werden.“