Ein Überholmanöver eines unbekannten Fahrzeugs führte laut Polizei Montagabend auf der A4 Ostautobahn im Bezirk Neusiedl am See zu einem Auffahrunfall, bei dem zwei Männer verletzt wurden.
Sommerhitze als Gefahr für Haustiere: Tipps für heiße Tage
Tierschutz Austria
Auch für Tiere ist die Hitze eine Belastung. Da sie sich nicht selbst vor Sonne und hohen Temperaturen schützen können, liegt das in der Verantwortung ihrer Halterinnen und Halter, erinnert Martin Aschauer, Sprecher von Tierschutz Austria.
Haustierhalterinnen und -halter müssen ihre Tiere im Sommer vor der Hitze schützen. Bei Hunden sollte man etwa, wenn man mit ihnen unterwegs ist, immer frisches Trinkwasser dabeihaben.
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Die Tierschutzorganisation Tierschutz Austria ruft Tierhalterinnen und Tierhalter „einfache, aber lebenswichtige Maßnahmen“, um die eigenen Haustiere vor Hitze zu schützen, zu treffen. Hitze könne für Tiere schnell zur ernsten Gefahr werden. „Schon wenige Minuten im Auto können zur Hitzefalle werden“, sagt Martin Aschauer, Sprecher von Tierschutz Austria. Er appelliert, Tiere, auch bei vermeintlich milden Außentemperaturen, nicht im Auto zurückzulassen. „Nicht nur ,kurz', nicht im Schatten und auch nicht mit offenem Fenster“, heißt es von der Tierschutzorganisation.
Diese Tipps sollten Hundebesitzerinnen und -besitzer im Sommer beachten:
- Gassi-Runden früh morgens und spät abends: Dazwischen nur kurze Lösepausen einlegen.
- Wasser mitnehmen: Immer frisches Trinkwasser dabeihaben.
- Asphalt prüfen: Bei Sonneneinstrahlung kann der Boden brennend heiß werden – Handtest machen!
- Kühlung anbieten: Planschbecken, Kühlmatten (ohne giftiges Kühlgel), feuchte Tücher oder Ventilatoren (nicht direkt auf das Tier gerichtet).
- Fellpflege: Langes oder dichtes Fell auf circa fünf Millimeter kürzen – keinesfalls komplett scheren.
- Kleinere Futterportionen: Über den Tag verteilt füttern.
- Richtigen Maulkorb kontrollieren: Hunde müssen auch mit Maulkorb hecheln können – das ist lebenswichtig zur Wärmeregulierung.
Auch Katzen brauchen Schutz vor der Hitze. Folgende Maßnahmen sind wichtig:
- Trinken fördern: Trinkbrunnen, Nassfutter oder ungesalzene Brühe ins Wasser geben.
- Kühle Rückzugsorte schaffen: Kühlmatten, nasse Handtücher als „Zelt“, gut belüftete Räume.
- Fell regelmäßig bürsten, um beim Fellwechsel zu helfen.
- Kein Luftzug auf Liegeplätze: Ventilatoren nie direkt auf das Tier richten.
- Sonnenschutz: Helle Katzen und Tiere mit wenig Fell benötigen spezielle Sonnencreme.
- Innenräume kühl halten: Tagsüber abdunkeln, nachts gut lüften.
Tierschutz Austria bittet alle Tierhalterinnen und Tierhalter, diese Hinweise ernst zu nehmen und auch andere für die Hitzegefahr zu sensibilisieren. „Denn nur gemeinsam lässt sich vermeiden, dass Tiere unnötig leiden“, wird betont.