Vortrag: Wie Neusiedl am See zur Stadt wurde

Veranstaltungstipp

Der Neusiedler Volkskundler Sepp Gmasz erläutert am 6. März (19 Uhr) im Weinwerk Burgenland anlässlich des 100. Jubiläum der Stadterhebung in einem Vortrag den „Langen Weg zur Stadt“.

Von Von BVZ Redaktion

Neusiedl am See: Blick von der Taborruine auf die Stadt und den See

Neusiedl am See: Blick von der Taborruine auf die Stadt und den See

© Birgit Böhm-Ritter

Ausgehend von neuen Erkenntnissen zur mittelalterlichen Geschichte geht es dabei um die mehrfachen Versuche der Neusiedler Bürger, den Marktort zu einer freien Stadt aufzuwerten. Letztlich blieben diese Bemühungen erfolglos, erst 1926 wurde Neusiedl am See – immerhin – zur ersten Stadt des jungen Bundeslandes Burgenland erhoben. Zum Vortrag werden interessante Bilddokumente gezeigt, die hier erstmals veröffentlicht werden.

Zusätzlich zeigt Gmasz einige persönliche Bilder seines Onkels Emmerich Filz, dessen Geburtstag sich im heurigen Jubiläumsjahr der Stadt ebenfalls zum hundertsten Mal jährt. Filz gilt als eine der bedeutendsten Künstlerpersönlichkeiten der Stadt und war einer der Wegbereiter des Neusiedler Künstlerkreises.