Bundesliga-Klassenerhalt fixiert: Wenn ein Stein vom Herzen fällt
Tischtennis
Oberwarts Bundesliga-Herren haben aus eigener Kraft und am sportlichen Weg den Abstiegskampf im unteren Play-off der 1. Bundesliga gemeistert. Vor den letzten beiden Runden ist klar, dass sie nicht mehr auf den letzten Platz rutschen können - sehr zur Freude von Obmann Franz Felber.
Oberwarts Bundesliga-Team. Tilen Cvetko, André Pierre Kases, Michael Seper sowie Betreuer und Obmann Franz Felber (v.l.). Am Ende reichte ein starkes Finish der Meisterschaft für den Klassenerhalt.
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Der Langzeitfunktionär der Südburgenländer hatte schon vor einigen Wochen hinter vorgehaltener Hand prohezeit, dass man die nötigen Punkte holen werde, um Abstiegskonkurrent Alt-Erlaa noch zu überholen.
Es gelang, zuletzt siegten die Südburgenländer beim TTC Guntramsdorf dank „einer ausgezeichneten Mannschaftsleistung“ (Felber) mit 4:2. „Mir und dem ganzen Team fällt ein Stein vom Herzen“, freute sich der Klubchef über die vorzeitige Klarheit, denn: Alt-Erlaa hat ein Spiel mehr ausgetragen, könnte im letzten Duell gegen Wiener Neudorf mit einem 4:0-Sieg also maximal drei Punkte holen.
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Mögliche Punktegleichheit? Faktor-Plus für Oberwart
Da es für das Antreten aber schon einen Punkt gibt, wird Oberwart in den verbleibenden zwei Spielen in Tulln und Mauthausen nun zumindest noch zwei Zähler holen. Für die Statistik-Tüftler: Selbst bei zwei 0:4-Pleiten würde es aufgrund der Bilanz für Oberwart reichen. Dann entscheidet nämlich bei Punktegleichheit jener Faktor, der sich aus der Formel „Spiele x Siege : Niederlagen“ ergibt. Hier wäre Oberwart auch im Worst Case noch immer vor Alt-Erlaa, wie Felber gegenüber der BVZ vorrechnet.
Dass der Klassenerhalt somit fixiert ist, ist für die Südburgenländer insofern ein beruhigender Umstand, als die verbleibenden beiden Spiele ohne André Pierre Kases über die Bühne gehen werden. Er muss sich einer nötigen Hüft-OP unterziehen, der Termin verhindert ein Antreten im Finish der Saison. Somit werden die Südburgenländer am 30. März in Mauthausen wohl nur zu zweit antreten, einen Tag davor wird beim Spiel in Tulln Obmann Felber selbst an der Platte stehen – auch um eine Strafe zu vermeiden. „Natürlich bin ich da chancenlos, das Tempo ist einfach zu hoch“, ist sich der 65-Jährige, der aber sehr wohl nach wie vor weiß, wie er den Ball zu treffen hat, bewusst.
Erst am Samstag der Vorwoche fuhr der Obmann nach dem Bundesliga-Erfolg in Guntramsdorf weiter nach Neudörfl, um bei der Zweier-Mannschaft in der 2. Landesliga auszuhelfen. Zwei von drei Spielen gewann Felber beim 8:2-Auswärtserfolg. „Ein bisschen was geht schon noch“, so die schmunzelnde Analyse. Fakt ist: Nach den harten Zeiten der Abstiegs-Unsicherheiten ist jetzt einmal kollektive Erleichterung angesagt, ganz gleich, was am 29./30. März noch passiert.
Statistik/Vorschau
TTC Guntramsdorf – UTTC Town & Country Haus Oberwart 2:4. Dominik Habesohn – Michael Seper 3:0, Marius Mandl – Tilen Cvetko 1:3, Julian Fellinger – Andre Pierre Kases 1:3, Dominik Habesohn / Julian Fellinger – Andre Pierre Kases / Tilen Cvetko 0:3, Dominik Habesohn – Tilen Cvetko 3:2, Marius Mandl – Michael Seper 0:3.
Samstag, 29. März, 15 Uhr: Tulln – Oberwart; Sonntag, 30. März, 10 Uhr: Mauthausen – Oberwart.