Total-Umbruch beim Leader SG Redlschlag

2. KLasse Süd A

Viel wurde zuletzt über die SG Redlschlag gesprochen. Nun steht fest: Es geht beim Herbstmeister der 2. Klasse Süd A sicher weiter, wenn auch mit total veränderter Kader-Besetzung.

Von Max Wiesler

Gellert Ivancsics ist neuer Spielertrainer bei der SG Redlschlag. Der 35-jährige Ungar war bis zum Sommer beim SV Loipersbach in der 1. Klasse Mitte aktiv. Mit ihm werden auch einige neue Spieler kommen.

Gellert Ivancsics ist neuer Spielertrainer bei der SG Redlschlag. Der 35-jährige Ungar war bis zum Sommer beim SV Loipersbach in der 1. Klasse Mitte aktiv. Mit ihm werden auch einige neue Spieler kommen.

© Martin Ivansich

Bei der SG Redlschlag bleibt über den Winter kein Stein auf dem anderen. Der Herbstmeister der 2. Klasse Süd A wird mit stark verändertem Kader ins neue Jahr gehen.

Neben Ex-Spielertrainer Semir Huremovic (wohl Laxenburg), Goalie Christoph Csar (Wolfau) und Dominik Muth (Bad Tatzmannsdorf) werden auch die fünf Kroaten Matej Mijoc, Hrvoje Cindric, Hrovje Simic, Luka Gorse und Petar Jazvic (alle unbekannt) nicht mehr für den Verein auflaufen.

Das bedeutet für Obmann Christoph Böhm und sein Funktionärs-Team viel Arbeit. Zuletzt ging aufgrund der Abgangs-Welle gar das Gerücht um, dass die SG den Spielbetrieb einstellt. Das konnte Böhm nun aber widerlegen: „Wir machen sicher weiter. Zusperren wäre nur im Raum gestanden, wenn wir keinen Trainer gefunden hätten.“

Den hat man mit Gellert Ivancsics jetzt aber (). Der Ungar, zuvor Spielertrainer in Loipersbach, wurde in der Vorwoche präsentiert. Auch in Redlschlag nimmt er die Position des Spielertrainers ein und wird im Mittelfeld kicken. Zudem sind die Transfers der Spieler Gabor Rajos (Welgersdorf) und Milan Reti (Mariasdorf) fix.

Weitere Kicker sollen alsbald kommen, erklärte Böhm zu Wochenbeginn: „Klar, denn wir brauchen nach den vielen Abgängen definitiv noch Spieler. Unser vorrangiges Ziel ist es jetzt, schnellstmöglich den Kader wieder aufzufüllen.“

Im Herbst 2022 holte die SG 32 Punkte, auch in den Jahren davor war man stets top. Böhm: „Eine derart gute Mannschaft, wie wir sie hatten, zusammenzustellen, wird schwer. Wir werden aber auch 2023 konkurrenzfähig sein.“