In der Oberen Hauptstraße in Gols wächst derzeit ein neues Wohnprojekt der Oberwarter Siedlungsgenossenschaft.
Lkw-Projekt macht Station in der Volksschule St. Andrä am Zicksee
Toter Winkel
Ein gemeinsames Projekt der Wirtschaftskammer und der Bildungsdirektion Burgenland brachte Volksschulkindern die Welt des Transportgewerbes näher – inklusive einer Lektion über den gefährlichen „toten Winkel”.
Klassenlehrerin Beate Wurzinger und Lkw-Fahrer Stefan mit den Kindern der 3. und 4. Klasse der Volksschule St. Andrä am Zicksee
© WKB
400 Betriebe mit 2.700 Beschäftigten – so lässt sich die burgenländische Transportwirtschaft in Zahlen fassen. Sie versorgen die Bevölkerung mit Waren des täglichen Bedarfs, beliefern Betriebe und fungieren als Dienstleister für die österreichische Exportwirtschaft. Dass all das auch Kindern bewusst werden soll, ist das Ziel eines Projekts, das nun Station in der Volksschule St. Andrä am Zicksee gemacht hat.
„Das heimische Transportgewerbe ist Motor für die Aufrechterhaltung der Nahversorgung, des Wirtschaftskreislaufes und wichtiger Faktor für den Wirtschaftsstandort”, sagt Roman Eder, Obmann der Fachgruppe Güterbeförderung in der Wirtschaftskammer.
Das Programm gliedert sich in zwei Teile: In einer ersten Unterrichtsstunde erarbeiteten die Kinder gemeinsam mit den Vortragenden, wie das Leben ohne Lkw aussehen würde. In der zweiten Einheit stand ein Lkw direkt vor der Schule bereit – zum Erkunden und als lebendige Demonstration des „toten Winkels”, jener gefährlichen Sichtlücke rund um große Fahrzeuge, die im Straßenverkehr immer wieder zu schweren Unfällen führt.
„Ein spannender, lehrreicher und unvergesslicher Tag für die Kinder”, resümiert Eder.