Beim Tag der offenen Tür der Akademie der Wirtschaft in Neusiedl am See erkundeten Jugendliche die Ausbildung mit Quizzen, Spielen und Führungen.
Wasserstand im Neusiedler See „noch nicht beunruhigend“
Trockenheit
Die anhaltende Trockenheit hat auch Auswirkungen auf den Neusiedler See. Der Wasserstand liegt derzeit bei 115,43 Metern über Adria und damit sechs Zentimeter niedriger als zur selben Zeit im Vorjahr. Momentan sei das aber „noch nicht beunruhigend“, betonte Christian Sailer, der das Hauptreferat Wasserwirtschaft im Amt der burgenländischen Landesregierung leitet. Er hofft auf Niederschlag in der kommenden Woche.
Der Wasserstand am Neusiedler See bereitet Wassersportlern derzeit keine Sorgen.
© Birgit Böhm-Ritter
Auf das langjährige Mittel fehlen dem See derzeit 14 Zentimeter. Zum niedrigsten Wert seit 1965 ist der Abstand aber noch groß: Ganze 34 Zentimeter steht das Wasser höher als Anfang Mai 2023. Auch die Grundwasserstände in der Region schauen momentan nicht so schlecht aus, sagte Sailer im Gespräch mit der APA.
Regen vom Donnerstag brachte wenig
An den ersten heißeren Tagen zum Saisonstart am See habe man schon gemerkt, dass der Wasserstand nach unten gehe, so der Hauptreferatsleiter. Auch der Regen am Donnerstag habe in der Region durchschnittlich nur acht Millimeter gebracht. Durch die Hitze und das Wachstum des Schilfs werde der Verlust in den kommenden Wochen noch größer. Um das auszugleichen, brauche der See Niederschläge.
Ein Faktor sei auch die Landwirtschaft in der Region. Viele hätten mit der Aussaat noch gewartet, weil der Boden zu trocken sei. Für sie wäre der Regen wichtig, um aussäen zu können.