Citizen Science-Awards im Doppelpack fürs Gymnasium Oberpullendorf

Umweltschutzprojekte

Als einzige Schule im Land konnte das Gymnasium „Franz Liszt“ Oberpullendorf zwei Citizen Science-Awards erringen.

Von BVZ-Redaktion

Glückwunsch. Bildungslandesrätin Daniela Winkler gratulierte den Schülerinnen und Schülern sowie Direktor Markus Neuhold, Professorin Judith Ratasich und Professorin Eva Zvonarits.

Glückwunsch. Bildungslandesrätin Daniela Winkler gratulierte den Schülerinnen und Schülern sowie Direktor Markus Neuhold, Professorin Judith Ratasich und Professorin Eva Zvonarits.

© BRG OP, "Christoph Novakchristoph@werbecocktail.at0699/120 33 192"

Die ehemalige 2C-Klasse konnte gleich zwei Podestplätze beim Citizen Science-Award für sich verbuchen. Im Rahmen des Projekts „Plastic Alps“ waren die Schülerinnen und Schüler mit ihrer Professorin Eva Zvonarits und in der Freizeit mit Handy und Müllsack im Einsatz. Mit einer App am Handy wurde der Müll geortet, eingesammelt und fachgerecht entsorgt. Insgesamt wurden von den Schülern 1.523 Müllspots gefunden. Mithilfe der DreckSpotz-App erfassten die Citizen Scientists außerdem das Ausmaß der Plastik-Belastung von den Alpen bis in die Hügel des Burgenlands. Ziel war es, das Bewusstsein der Bevölkerung für die Plastik-Belastung zu schärfen und dazu anzuregen, den eigenen Plastik-Konsum zu reduzieren, was der Klasse den dritten Platz bescherte.

Beim Projekt „Saubere Luft am Schulweg“ wurde die Feinstaubbelastung am Schulweg mit Hilfe von mobilen Messgeräten am Schulrucksack gemessen und nach einer zweiwöchigen Phase des Datensammelns statistisch ausgewertet. Mit großer Freude wurden nun zwei Gutscheine mit einem Wert von insgesamt 1.250 Euro entgegengenommen. Das Geld wird für einen spannenden Programmpunkt im Rahmen der diesjährigen Projekttage in den österreichischen Alpen verwendet.

Erfreut über die beiden Auszeichnungen zeigte sich auch Direktor Markus Neuhold: „Am Schulstandort ist es uns sehr wichtig, bereits junge Menschen für Forschung positiv zu begeistern und Wissenschaft näher zu vermitteln. Durch die Teilnahme an den Projekten hatten unsere Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Unterrichts die Möglichkeit, aktive Forschungsarbeit zu betreiben und dabei zu erfahren, wie wissenschaftliche Erkenntnisse entstehen. Die Wissenschaftsvermittlung sollte einen großen Stellenwert – insbesondere an Bildungseinrichtungen – haben und wir freuen uns demzufolge sehr, als Schule diesbezüglich einen wichtigen Beitrag zu leisten.“