Die Freiwillige Feuerwehr Neudorf hat den Kater Toni aus einem Wasserabflussrohr befreit. Dafür war ein langer und kräftezehrender Einsatz nötig, bei dem sogar ein Bagger anrücken musste.
Maul- und Klauenseuche: Tests in Österreich bisher negativ
Ungarn, Slowakei
Nach dem Ausbruch der Maul- und Klauenseuche in Ungarn und der Slowakei sind die Tests in Österreich bisher negativ ausgefallen.
Seit 36 Stunden ist das heimische Bundesheer bei der Bekämpfung der Maul- und Klauenseuche in der Slowakei im Einsatz. 53 Soldatinnen und Soldaten der Austrian Forces Disaster Relief Unit (AFDRU) sind nach einem Unterstützungsansuchen über den EU-Zivilschutz-Mechanismus im Einsatz, so das Verteidigungsministerium am Freitag via Aussendung. Mittwochabend starteten sie mit der Dekontamination von Großfahrzeugen am slowakisch-ungarischen Grenzübergang Rajka.
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Mehr als 1.000 Proben wurden laut dem Gesundheitsministerium in Betrieben in Niederösterreich und im Burgenland seit Mitte der Woche genommen, berichtete der ORF am Sonntag. Es seien keine Testergebnisse mehr ausständig. Am Montag soll über die weitere Vorgangsweise entschieden werden. Die Sperrzonen dürften noch einige Tage bestehen bleiben.
Laut der niederösterreichischen Landesveterinärdirektorin Christina Riedl sind in Ungarn und der Slowakei am Wochenende keine neuen Fälle mehr gemeldet worden.
Im Burgenland gelten im Bezirk Neusiedl am See die vier Gemeinden Deutsch Jahrndorf, Mönchhof, Nickelsdorf und Halbturn als Überwachungszone. Eine Sperrzone erstreckt sich über die Bezirke Neusiedl am See, Eisenstadt-Umgebung einschließlich Eisenstadt und Rust, Mattersburg und Oberpullendorf. In Niederösterreich sind der Bezirk Gänserndorf sowie Gemeinden in den Bezirken Bruck an der Leitha, Mistelbach und Wiener Neustadt umfasst.
Diese Sperrzonen betreffen insbesondere landwirtschaftliche Betriebe mit bestimmten Tierarten und beinhalten etwa verstärkte Hygieneregeln, betriebliche Kontrollen und Einschränkungen bei Viehtransporten. Aus den beiden betroffenen Ländern gilt ein Einfuhrverbot für lebende Tiere empfänglicher Arten wie Rinder, Schweine, Schafe, Ziegen sowie für frisches Fleisch und Rohmilch, Gülle und Mist sowie für Jagdtrophäen und Wildfleisch. Zudem wurden gezielte Kontrollen im grenznahen Raum angekündigt.
Keine Einschränkung gibt es für Menschen, für die Bevölkerung besteht laut Ministerium keine gesundheitliche Gefahr. In Österreich wurden die letzten Fälle der Seuche im Jahr 1981 verzeichnet.