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Das sind die häufigsten "Reise-Hoppalas"
Urlaubs-Pannen
Verfahren? Flug verpasst? Verkehrsstrafen? Unsere Tipps, wenn im Urlaub etwas passiert.
© Shutterstock/Yaroslav Astakhov
Laut dem ÖAMTC-Reisemonitoring 2025, bei dem neben den Urlaubsplänen auch Reise-Hoppalas abgefragt wurden, ist schon mehr als ein Drittel der ÖsterreicherInnen im Urlaubsort falsch abgebogen – und hat sich prompt verfahren oder verirrt.
Auch Verkehrsdelikte trüben die Ferienlaune: Jede:r Fünfte berichtet von einer Strafe im Ausland. Regelmäßig sorgen auch verpasste Flüge, Züge oder verlorenes Gepäck für Ärger (je 16 Prozent).
"Unerwartete Missgeschicke können die Urlaubsstimmung schnell kippen – besonders im Ausland", warnt ÖAMTC-Reiseexpertin Yvette Polasek." Wer entspannt und möglichst hoppalafrei verreisen möchte, sollte rechtzeitig und gut vorbereitet starten." Eine einfache Checkliste kann dabei Wunder wirken – etwa, um z. B. den Reisepass nicht auf dem Küchentisch liegen zu lassen.
Was zu tun ist, wenn doch was passiert
Verfahren/Verirren:Sich im Urlaubsort zu verirren oder auf einem Roadtrip zu verfahren, gehört zu den häufigsten Missgeschicken auf Reisen. "Man sollte sich nicht ausschließlich auf Navi, Smartphone oder Apps verlassen – vor allem in ländlicheren Gegenden kann die Verbindung schnell weg sein", rät Polasek.
"Die Route sollte man vorab planen und herunterladen, sodass diese auch offline abrufbar ist. Zusätzlich hilft es eine analoge Straßenkarte dabeizuhaben. Und wer ein paar grundlegende Phrasen in der Landessprache parat hat, kann auch Einheimische unkompliziert nach dem Weg fragen."
ÖAMTC Mitglieder können kostenlos an jedem Stützpunkt maßgeschneiderte https://www.oeamtc.at/thema/reiseplanung/oeamtc-reise-infoset-16185040 für die schönsten europäischen Urlaubsländer holen – um auch analog alle wichtigen Reiseinfos sowie Faltkarten der jeweiligen Region dabei zu haben.
Verkehrsstrafe:Sowohl Verkehrsregeln als auch die Kosten bei Verkehrssünden können im Ausland erheblich von den heimischen abweichen. Grundsätzlich gilt: Was in Österreich verboten ist, sollte auch im Ausland vermieden werden. Ist man im Urlaub mit dem Auto unterwegs, ist es daher ratsam, sich vorab über die geltende Regel zu informieren.
"Um nachträgliche Zahlungsforderungen zu vermeiden, sollten vor allem Maut-Zahlungen und bezahlte Parktickets auch nach der Reise noch bis zu fünf Jahre als Beweis für die Zahlung aufbewahrt werden", weiß die Expertin des Mobilitätsclubs.
Bus, Bahn oder Flug verpasst:Ein verpasster Bus, Zug oder Flug kann den Start in den Urlaub ganz schön durcheinanderbringen – oder auch das Heimkommen erschweren. Gerade bei längeren Reisen gilt: lieber zu früh als zu spät am Bahnhof oder Flughafen eintreffen.
Wer ausreichend Zeit für die Anfahrt einplant, vermeidet unnötigen Stress – besonders in der Hauptreisezeit, wenn Staus, Baustellen oder Verspätungen im öffentlichen Verkehr häufiger auftreten. Ein Blick auf aktuelle Verkehrsmeldungen sowie Pufferzeiten im Reiseplan sind daher unbedingt empfehlenswert.
Gepäck verloren: Ein echtes Ärgernis, auf das Reisende kaum Einfluss haben, ist verlorenes oder verspätetes Gepäck. Damit der Schreck am Förderband nicht zum Urlaubsdesaster wird, sollte das Wichtigste – etwa Medikamente, Wertgegenstände oder ein Satz Kleidung – stets ins Handgepäck.
"So bleibt man handlungsfähig, auch wenn der Koffer erst später eintrifft", betont die ÖAMTC-Reiseexpertin. Ist das Gepäck tatsächlich verloren oder beschädigt, muss der Vorfall noch am Flughafen mit dem sogenannten PIR-Formular (Property Irregularity Report) gemeldet werden – erhältlich beim Gepäckschalter.
Nur wer rechtzeitig Anzeige erstattet und Fristen einhält, hat Anspruch auf Entschädigung. Für besonders wertvolle Inhalte kann eine zusätzliche Reisegepäckversicherung sinnvoll sein.