Red Rider: 20 Jahre Verkehrssicherheit mit Liebe zum Motorradfahren

Vereinsjubiläum

Im Jahr 2006 wurden die „Red Rider Burgenland“ gegründet. 20 Jahre später brennen die Mitglieder fortwährend für die Gründungsidee. Zur Feier dieses Jubiläums unternahmen die Biker am Samstag von Güssing und Eisenstadt eine Sternfahrt nach Nikitsch.

Von Nadine Wiedemann

Landesrat Heinrich Dorner gesellte sich nun ebenfalls unter die Biker und erwies den Gründungsmitgliedern die Ehre.

Landesrat Heinrich Dorner gesellte sich nun ebenfalls unter die Biker und erwies den Gründungsmitgliedern die Ehre.

© Nadine Wiedemann

Seit zwei Jahrzehnten verbindet die Red Rider Burgenland die Freude am Motorradfahren mit ihrem Einsatz für mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Der sozialdemokratische Motorradclub versteht sich seither als Interessensvertretung für Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer. Präsident Heinz Heidenreich betonte: „Wir wollen eine starke Stimme für jene sein, die mit dem Motorrad unterwegs sind, und gleichzeitig unseren Beitrag für mehr Sicherheit auf unseren Straßen leisten.“

Bei der Jubiläumsfeier in Nikitsch wurde auf die Vereinsgeschichte zurückgeblickt und zugleich der Blick auf kommende Vorhaben gerichtet. Die Sternfahrt führte dabei aus dem Norden und Süden des Burgenlandes zum gemeinsamen Fest im Vereinslokal. Der Hausherr des Wirtshaus-Heurigers Prandler ist selbst eines der Gründungsmitglieder, wobei das Lokal allerdings erst nach der Gründung des Motorradclubs entstand.

Im Gründungsjahr 2006 übernahm Georg Pehm den ersten Vereinsvorsitz. Manfred Schanta folgte 2012 als Präsident. Seit 2018 steht Heinz Heidenreich an der Spitze. Zuvor war Heidenreich bei der Landespolizeidirektion Burgenland tätig. Als langjähriger Dauer-Vizepräsident ist außerdem der burgenländische Arbeiterkammer-Präsident Gerhard Michalitsch seit der Vereinsgründung Teil des Vorstands.

Inhaltlich setzen sich die Red Rider unter anderem für eine bessere Berücksichtigung von Motorrädern bei Verkehrsplanung und Straßenbau ein. Dies umfasst den Ausbau von Unterfahrschutz bei Leitschienen, vorgezogene Haltelinien an Kreuzungen und ergänzende Abstellmöglichkeiten in Städten. Ein zusätzlicher Hauptfokus liegt in der Zusammenarbeit mit dem Polizeisportverein Burgenland und dessen Fahrsicherheitstraining „Fit 2 Ride“.

Für die kommenden Jahre wollen die Red Rider weiterhin auf die Anliegen der Motorradfahrer aufmerksam machen, sich für mehr Sicherheit sowie faire Rahmenbedingungen einsetzen und noch viele schöne gemeinsame Momente schaffen.