Alexander Petschnig geht in seine dritte Periode als FPÖ-Landesparteiobmann: Beim teils turbulenten Parteitag in Jennersdorf setzte er sich in der Kampfabstimmung gegen Landtagsabgeordneten Mario Jaksch durch. Begonnen hatte die blaue Konferenz mit Verspätung: Das linke Bündnis „Widersetzen Wien“ hatte bei der Zufahrt zur Blockaden eingerichtet.
Spritpreise im Burgenland seit Monatsbeginn deutlich gesunken
Verkehr
Im April verbilligte sich Diesel im Burgenland um fast 25 Cent pro Liter. Der VCÖ rät dennoch zu sparsamer Fahrweise.
Laut einer aktuellen Analyse des VCÖ auf Basis von Daten der E-Control sank der Preis für einen Liter Diesel um rund 24 Cent, während Eurosuper um etwa zehn Cent günstiger wurde
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Seit Monatsanfang sind die Spritpreise im Burgenland deutlich zurückgegangen. Laut einer aktuellen Analyse des VCÖ auf Basis von Daten der E-Control sank der Preis für einen Liter Diesel um rund 24 Cent, während Eurosuper um etwa zehn Cent günstiger wurde. Mit einem Medianpreis von 1,949 Euro für Diesel liegt das Burgenland genau im österreichischen Durchschnitt. Angesichts drohender Lieferengpässe mahnt die Mobilitätsorganisation jedoch, den Fokus verstärkt auf die Reduktion des Verbrauchs zu legen.
Der Spritpreis ist laut Experten nur ein Teil der Gesamtkosten. „Einen mindestens gleich großen und nachhaltigeren Einfluss hat aber der Spritverbrauch“, betont VCÖ-Experte Michael Schwendinger. Eine Senkung des Verbrauchs von sieben auf sechs Liter wirke rechnerisch wie eine Preisminderung von 1,95 auf 1,67 Euro pro Liter. Besonders beim Neukauf sollte daher auf das Fahrzeuggewicht und die Motorisierung geachtet werden, um die Geldbörse langfristig zu entlasten.
Um den Verbrauch weiter zu drosseln, werden einfache Maßnahmen wie vorausschauendes Fahren, den richtigen Reifendruck und den Verzicht auf unnötige Dachboxen empfohlen. Gleichzeitig fordert der VCÖ politische Schritte wie Bewusstseinskampagnen oder verstärkte Unterstützung für Öffi-Tickets. Im Mai und Juni bietet die Klimaticket-Kennenlern-Aktion bereits einen ersten Anreiz für den Umstieg auf Bahn und Bus.
Je früher mit dem Sparen begonnen wird, desto besser sei dies für die allgemeine Versorgungssicherheit. Eine Verringerung der Erdölabhängigkeit des Verkehrs gilt als Gebot der Stunde, um unabhängiger von Preissprüngen am Rohölmarkt zu werden. Nur durch einen bewussteren Umgang mit Energieressourcen lässt sich der Druck auf die Treibstoffpreise an den heimischen Tankstellen dauerhaft abfedern.