Neue 30-km/h‑Zone rund um Bildungscampus Kleinmutschen in Kraft

Verkehrsberuhigung

Seit Donnerstag gilt im Umfeld des Bildungscampus Kleinmutschen eine neue 30-km/h-Zone.

Von Isabella Kuzmits

Seit Donnerstag gültig. Eine neue 30er-Zone in Kleinmutschen rund um den Bildungscampus.

Seit Donnerstag gültig. Eine neue 30er-Zone in Kleinmutschen rund um den Bildungscampus.

© BVZ, Isabella Kuzmits

Auf einer Länge von rund 400 Metern - vom Friedhof bis etwas nach dem Feuerwehrhaus – dürfen Fahrzeuge an Werktagen zwischen 7 und 17 Uhr nur noch mit reduzierter Geschwindigkeit unterwegs sein. Die Regelung gilt auch in Ferienzeiten.

Ziel der Maßnahme ist die Erhöhung der Verkehrssicherheit im unmittelbaren Schulumfeld. Besonders die Volksschüler und Kindergartenkinder sollen durch die Geschwindigkeitsreduktion besser geschützt werden. Daneben profitieren aber auch Besucherinnen und Besucher des Friedhofs sowie die Einsatzkräfte der Feuerwehr.

Die Verkehrssituation im Bereich des Bildungscampusses sei zuletzt zunehmend belastend gewesen, erklärt die Gemeinde. Die hohe Verkehrsfrequenz habe eine Gefahr dargestellt – insbesondere zu Stoßzeiten am Morgen und am Nachmittag. „Die Risiken waren da, daher haben wir die 30er‑Zone beantragt“, so Bürgermeister Paul Fercsak (SPÖ). Nach positiver Prüfung wurde sie nun von der Bezirkshauptmannschaft verordnet.

Der Impuls für die neue Geschwindigkeitsbeschränkung kam aus der Gemeinde selbst. Bereits beim Straßenumbau im Jahr 2024 einigte man sich mit der Baudirektion darauf, das Verkehrsaufkommen nach Fertigstellung erneut zu evaluieren. Dabei wurde nicht nur das tatsächliche Verkehrsvolumen, sondern auch die Einhaltung der bisherigen 50 km/h geprüft.

Die zeitliche Einschränkung der 30 km/h-Zone orientiert sich am Tagesablauf des Bildungscampus. Die Nachmittagsbetreuung dauert regulär bis 16.30 Uhr. Durch den verlängerten Zeitraum bis 17 Uhr soll ein zusätzlicher Puffer gewährleistet werden, etwa für verspätete Abholungen oder Nachmittagsveranstaltungen.

Damit die neue Regelung auch Wirkung zeigt, soll es in den kommenden Wochen verstärkte Verkehrskontrollen geben. Bürgermeister Paul Fercsak appelliert an alle Verkehrsteilnehmer: „Bitte nehmen Sie Rücksicht, reduzieren Sie das Tempo und beachten Sie die neue 30‑km/h‑Zone – für die Sicherheit unserer Kinder.“