Volle Schulbusse: Zurück zum alten Plan
Verkehrslogistik
Eine Änderung im Busfahrplan nach den Weihnachtsferien sorgt im Bezirk für volle Busse und gestresste Schüler.
Symbolfoto
© VOR / Martin Kalchhauser
Über die Weihnachtsferien gab es Änderungen in einigen VOR-Buslinien, die für Unmut bei Eltern gesorgt haben. Deren Kinder mussten nämlich fortan in überfüllten Bussen in die Schule fahren, bzw. erwischten sie nach ihren Nachmittagsstunden nur schwerlich den Bus zurück nach Hause. Konkret geht es dabei um die Linie 290 Neusiedl – Podersdorf - Apetlon.
Kritik am Fahrplan auf Social Media
Auf Facebook wurden nach der Umstellung schnell Stimmen von Eltern laut, die keine Freude mit der Umstellung hatten. Der Illmitzer Bürgermeister und Nationalratsabgeordnete Maximilian Köllner nahm sich daraufhin der Sache an, sammelte die Beschwerden in den sozialen Medien und leitete sie an den Verkehrslandesrat Heinrich Dorner weiter. Dieser suchte umgehend das Gespräch mit dem Verkehrsbund Ost-Region (VOR), was nun für die Linie 290 eine Rückkehr zum alten Fahrplan vor den Weihnachtsferien zur Folge hat. Dies dient als Interimslösung, während man an einer für alle Parteien zufriedenstellenden dauerhaften Lösung arbeitet.
Weitere Linien von Umstellung geplagt
Die Linie 290 ist aber nur eine aus drei beklagten. Desweiteren soll es auch auf der Linie 298 Neusiedl/See – Gattendorf – Nickelsdorf sowie auf der Linie 299 Neusiedl/See - (Parndorf) - Kittsee / - (Deutsch Jahrndorf) Probleme mit übervollen Schulbussen geben. Diese sollen laut der veröffentlichten Informationen von NR Köllner in den kommenden Wochen geprüft werden.