Vandalismus im Marianum in Steinberg

Vorfälle

In den vergangenen Wochen und Monaten wurde offenbar wiederholt unbefugt in das Gebäude des ehemaligen Marianums eingedrungen.

Von BVZ Redaktion

Im leerstehenden Gebäude des ehemaligen Marianums wurden einige Vandalenakte begangen.

Im leerstehenden Gebäude des ehemaligen Marianums wurden einige Vandalenakte begangen.

© zVg/SoWo Burgenland

Das ehemalige Marianum wurde vom Land erworben und soll künftig zu einem Pflegestützpunkt umgebaut werden. Das Gebäude steht derzeit leer und ist grundsätzlich verschlossen, so Bürgermeister Manfred Schmidt.

Aufgefallen seien die Vorfälle unter anderem deshalb, weil mehrmals Licht im Gebäude brennen gelassen wurde. Mittlerweile seien zahlreiche Beschädigungen und fehlende Gegenstände festgestellt worden: Stühle wurden entwendet, eine sehr alte Nähmaschine wurde im Vorhof zertrümmert, ein am Dachboden gelagerter Kreuzweg ist verschwunden und mit Gegenständen wie Seifenspendern und Gläsern wurde herumgeschossen bzw. wurden diese mutwillig beschädigt.

„Besonders erschreckend ist für mich jedoch Folgendes: Mit Toilettenpapier wurde im Gebäude Feuer gelegt und anschließend versucht, dieses mit einem Feuerlöscher zu löschen. Zum Glück hat der Feuerlöscher funktioniert. Was aber, wenn nicht? Was, wenn aus diesem „Spaß“ ein Brand entsteht? Ein leerstehendes Gebäude ist kein rechtsfreier Raum und schon gar kein Abenteuerspielplatz. Wer dort unbefugt eindringt, fremdes Eigentum beschädigt, Gegenstände mitnimmt oder sogar Feuer legt, muss sich darüber im Klaren sein, dass solche Handlungen strafrechtliche Konsequenzen haben können“, betont Bürgermeister Manfred Schmidt.