Auto rutschte in Graben und fing Feuer

Waldbrandgefahr

Am Dienstag, 26. Mai 2026, brach nach einem Unfall im Gemeindegebiet von Forchtenstein bei einem Auto ein Brand aus, der auf den Wald überzugreifen drohte.

Von Von Elisabeth Kirchmeir

Mittels Schaum wurde der Fahrzeugbrand unter Kontrolle gebracht.

Mittels Schaum wurde der Fahrzeugbrand unter Kontrolle gebracht.

© FF Forchtenau

Gegen Mittag wurden die Feuerwehren Forchtenau, Neustift an der Rosalia und Wiesen zunächst zu einem „Waldbrand“ gerufen. Vor Ort stellte sich die Situation etwas anders dar: Ein Lenker war mit seinem Auto in einen bewaldeten Graben gerutscht, das beschädigte Fahrzeug fing Feuer.

Die Feuerwehren begannen sofort mit den Löscharbeiten, wobei sich die Feuerwehrleute mit schwerem Atemschutz vor giftigen Dämpfen schützten. Um die weitere Ausbreitung der Flammen zu verhindern, wurde Löschschaum verwendet.

Das Feuer hatte bereits auf den angrenzenden Waldbereich übergegriffen, auch dort mussten die Brandstellen bekämpft worden.

Eine besondere Herausforderung stellte die lange Zubringerleitung dar. „Diese konnte durch die hervorragende Zusammenarbeit mit den unterstützenden Feuerwehren rasch und effizient aufgebaut werden“, lobt die Feuerwehr Forchtenau auf ihrer Website die bestens funktionierende Partnerschaft der Einsatzkräfte in der Region.

Nach dem Lenker musste gesucht werden, er hatte sich vom Unfallort entfernt. Schließlich konnte der vermisste Mann dem Rettungsdienst und der Polizei übergeben werden.

Das vollständig ausgebrannte Fahrzeug wurde mit Hilfe eines Traktors und einer Seilwinde aus dem unwegsamen Gelände geborgen. Die Feuerwehr Mattersburg brachte das Wrack zu einem gesicherten Abstellplatz.

Nach rund zweieinhalb Stunden war der Einsatz beendet. 57 Feuerwehrleute mit 13 Fahrzeugen sowie Polizei, Rettung, First Responder und der Christophorus-Rettungshubschrauber waren daran beteiligt gewesen.