Marco Hassler ist neuer Präsident der Krebshilfe Burgenland
Wechsel an der Spitze
Der Primarius und ärztliche Leiter der Rehaklinik „Der Sonnberghof“ übernahm mit 1. Februar das Amt von Michaela Klein, die seit 2021 als Präsidentin tätig war.
Mit Prim. Dr. Marco Hassler an der Spitze bleibt die Krebshilfe Burgenland eine starke Partnerorganisation im burgenländischen Gesundheitswesen – nahe bei den Menschen, kompetent und engagiert.
© Krebshilfe Burgenland/Hollunder, Maria Hollunder
„Als Verein mit vielen ehrenamtlichen Helfern sehen wir uns als Partner für jene, die onkologische Patienten behandeln, sowie als Ratgeber und Wegweiser für Betroffene und deren Angehörige“, sagt der frisch gebackene Präsident der Krebshilfe Burgenland Prim. Dr. Marco Hassler. „Wir unterstützen, indem wir versuchen, psychologische, körperliche, soziale und finanzielle Auswirkungen der Erkrankung zu lindern – wir beraten und helfen. Gemeinsam mit burgenländischen Gesundheitsinstitutionen haben wir viel erreicht und Wichtiges geschaffen. Dennoch sehen wir immer wieder, dass Betroffene sich alleingelassen fühlen. Hier wollen wir weiterhin ansetzen.“
Die Krebsilfe Burgenland hat es sich zum Ziel gemacht, die Menschen verstärkt über Vorsorge- und Früherkennungsmaßnahmen zu informieren. „Wir wollen die Teilnahme an Vorsorgeangeboten wie HPV-Impfung, Darmspiegelung, Mammographie sowie urologischen und Haut-Kontrollen steigern – damit die Burgenländer so lange wie möglich gesund bleiben“, betont Hassler.
Auch seine Vorgängerin Michaela Klein wird dem Vorstand weiterhin angehören. „Wir danken Dr. Michaela Klein herzlich für ihr engagiertes Wirken in den vergangenen Jahren. Besonders das HPV-Präventionsprojekt trägt ihre Handschrift und ist ein wichtiger Meilenstein in unserer Vorsorgearbeit“, betont Geschäftsführerin Andrea Konrath. Und auch Hassler würdigt Kleins Arbeit: „Ich freue mich sehr, dass Dr. Klein dem Vorstand weiterhin erhalten bleibt. Ihr Einsatz und ihre Erfahrung sind für die Krebshilfe Burgenland von großem Wert.“
Die Österreichische Krebshilfe Burgenland führt jährlich mehr als 2.200 Beratungsgespräche mit Betroffenen und Angehörigen und stellt ein breites, kostenfreies Unterstützungsangebot zur Verfügung. Dieses reicht von psychoonkologischer Begleitung über Beratungen zu arbeits- und sozialrechtlichen Fragen, diätologischer Beratung, Gruppenangeboten und Bewegungsprogrammen bis hin zu finanzieller Soforthilfe in akuten Belastungssituationen. Ebenso zentral ist die intensive Aufklärungsarbeit zur Krebsprävention und Früherkennung im gesamten Bundesland.