Südburgenländer schoss mit Repetierflinte auf Frau: Anklage

Wegen versuchten Mordes

Ein 73-Jähriger, der vergangenen Herbst mit einer Repetierbüchse auf seine 80-jährige Bekannte geschossen hatte, ist wegen versuchten Mordes angeklagt. Er soll versucht haben, die Frau durch eine Schussabgabe zu töten, lautet der Vorwurf der Staatsanwaltschaft Eisenstadt. Die Tat wurde im Haus des Opfers im Bezirk Jennersdorf verübt, so eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Donnerstag zur APA. Angeklagt ist der Mann auch wegen Hausfriedensbruch.

Von Von APA / BVZ.at

Die Staatsanwaltschaft erhebt nach der Tat im Bezirk Jennersdorf Anklage (Symbolbild).

Die Staatsanwaltschaft erhebt nach der Tat im Bezirk Jennersdorf Anklage (Symbolbild).

© APA (Archiv/Parigger)/ROBERT PAR, ROBERT PARIGGER

Die Frau hatte am 22. September am Vormittag die Landesleitzentrale verständigt und angegeben, dass der Bekannte mit einem Gewehr auf sie gezielt und geschossen habe. Verletzt wurde sie dabei nicht.

Grund für die Tat dürfte gewesen sein, dass die Pensionistin keine engere Beziehung zu dem Angeklagten eingehen wollte. Prozesstermin gibt es noch keinen.

In Österreich finden Frauen, die Gewalt erleben, u. a. Hilfe und Informationen bei der Frauen-Helpline unter: 0800-222-555, www.frauenhelpline.at; beim Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF) unter www.aoef.at, sowie beim Frauenhaus-Notruf unter 057722 und den Österreichischen Gewaltschutzzentren: 0800/700-217, https://www.gewaltschutzzentrum.at/, beim Polizei-Notruf: 133, sowie im Burgenland beim Verein Lichtblick unter 02167/3338, beim Gewaltschutzzentrum Burgenland unter 03352/31420 oder beim Frauenhaus Burgenland unter 0509444000.