Sieben Schulwegunfälle im Vorjahr im Burgenland

Verkehrssicherheit

Im Burgenland gab es 2025 sieben Schulwegunfälle. Damit hatte das Burgenland österreichweit mit Abstand die wenigsten Unfälle auf dem Schulweg.

Von Redaktion BVZ

Das Burgenland war das einzige Bundesland, in dem 2025 bei Schulwegunfällen kein Kind schwer verletzt wurde.

Das Burgenland war das einzige Bundesland, in dem 2025 bei Schulwegunfällen kein Kind schwer verletzt wurde.

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Die Zahl der Schulwegunfälle stieg im Burgenland im Vorjahr zwar um vier Fälle gegenüber 2024. Gleichzeitig wurden aber sieben Kinder verletzt - und damit eines weniger als im Jahr davor. Alle verletzten Kinder kamen mit leichten Verletzungen davon. Das Burgenland war damit laut einer aktuellen Analyse des Verkehrsclub Österreich auf Basis von Daten der Statistik Austria das einzige Bundesland, in dem 2025 bei Schulwegunfällen kein Kind schwer verletzt wurde.

Österreichweit wurden im Vorjahr 537 Schulwegunfälle registriert, bei denen 577 Kinder verletzt wurden. Die meisten Schulwegunfälle gab es in Oberösterreich mit 102, gefolgt von Niederösterreich mit 85 und Wien mit 80. Vorarlberg lag mit 37 Fällen auf Platz zwei hinter dem Burgenland.

In rund eineinhalb Wochen beginnt im Burgenland wieder die Schule. Der Verkehrsclub Österreich empfiehlt Eltern, bereits jetzt in den Ferien gemeinsam mit ihren Kindern den Schulweg zu üben. Das gilt besonders für Schulanfänger sowie für Kinder, die beispielsweise von der Volksschule in eine andere Schule wechseln.

„Der Schulweg ist für Kinder eine wichtige Chance, Kompetenz für das richtige Verhalten im Straßenverkehr zu erlangen und auf eine regelmäßige Portion gesunde Bewegung zu kommen“, erklärt Verkehrsclub-Österreich-Expertin Klara Maria Schenk.

Bei der Auswahl der Route sollte laut Verkehrsclub Österreich möglichst ein Weg gewählt werden, auf dem weniger Autos unterwegs sind und weniger Straßen überquert werden müssen. Zu Fuß oder – in Begleitung – mit dem Fahrrad kann der Schulweg zudem zu mehr Bewegung im Alltag beitragen.

Wer auf dem Schulweg Gefahrenstellen entdeckt, sollte diese der Gemeinde oder der Schuldirektion melden. Dazu können etwa parkende Autos oder andere Hindernisse gehören, die die Sicht an Straßenübergängen einschränken.

Der Verkehrsclub Österreich fordert außerdem mehr Verkehrsberuhigung im Ortsgebiet, mehr Tempo 30 statt 50 sowie ein lückenloses Netz an Geh- und Radwegen. Auch das Halte- und Parkverbot vor Schutzwegen sollte nach Ansicht des Verkehrsclubs Österreich von fünf auf zehn Meter ausgeweitet werden.