Landesauszeichnungen auch für Nemeth, Pucher und Busek

Erstellt am 24. Februar 2017 | 09:12
Lesezeit: 4 Min
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
Ehrenzeichenverleihung Burgenland, Pucher, Nemeth, Busek
Ulf Schneller, Dir.-Stv. WK Burgenland, Peter Nemeth, Präsident der WK Burgenland, NR-Abg. Otto Pendl, LH Hans Niessl, SVM-Präsident Martin Pucher, Vizekanzler Erhard Busek, Botschafter Karl Schramek

 
Foto: Bgld. Landesmedienservice
Im Rahmen eines Festakts im Landhaus Eisenstadt zeichneten Landeshauptmann Hans Niessl und Landeshauptmannstellvertreter Johann Tschürtz am Donnerstag, 23. Februar, sechs Persönlichkeiten für besondere Verdienste um das Land Burgenland aus.
Werbung

„Das Burgenland kann sich heute als ein modernes, erfolgreiches und dynamisches Bundesland präsentieren. In erster Linie ist dies eine gemeinsame Leistung alle Burgenländer. Jene Persönlichkeiten, die heute geehrt werden, haben mehr als nur ihre Pflicht getan, sie haben sich durch herausragende Leistungen große Verdienste für unser Heimatland Burgenland erworben. Durch die Ehrungen seitens des Landes möchten wir ihnen dafür offiziell Dank und Anerkennung zum Ausdruck bringen“, sagte Landeshauptmann Hans Niessl in seiner Festansprache.

Komturkreuz

Das Komturkreuz, die zweithöchste Auszeichnung des Landes, durften Otto Pendl, Abgeordneter zum Nationalrat, und WK-Burgenland Präsident Peter Nemeth entgegennehmen.

Otto Pendl habe als Nationalratsabgeordneter maßgeblich die Sicherheitspolitik mitgeprägt und sich stets besonders für die regionalen Sicherheitsinteressen des Burgenlandes eingesetzt. Er sei „ein Burgenland-Versteher in Sachen Sicherheit“, so Niessl.

Als geschäftsführender Vizepräsident des Samariterbundes sei er auch an der Bewältigung der Flüchtlingsströme des Jahres 2015 beteiligt gewesen. Unter anderem seinem Engagement als Vizepräsident des Arbeiter Samariterbundes sei es zu verdanken, dass im Burgenland bald sechs ASBÖ-Pflegeeinrichtungen zur Verfügung stehen werden.

Peter Nemeth, Präsident der Wirtschaftskammer Burgenland, habe sich in all seinem Wirken für die burgenländische Wirtschaft eingesetzt.

Bei offiziellen Auslandsreisen und Staatsbesuchen des Bundespräsidenten oder des Landeshauptmannes habe er mit Weitsicht und diplomatischem Geschick das Land Burgenland mit seiner Unternehmensstruktur und als Wirtschaftsstandort beworben und höchst erfolgreich viele wichtige wirtschaftliche Kontakte ermöglicht. Die gute wirtschaftliche Entwicklung des Burgenlandes sei untrennbar mit seinem Namen verbunden, hieß es in der Laudatio.



Großes Ehrenzeichen des Landes Burgenland

Mit dem Großen Ehrenzeichen des Landes Burgenland ausgezeichnet wurden Martin Pucher, Präsident des SV Mattersburg, Vizekanzler Erhard Busek, Karl Schramek, Botschafter a.D. der Republik Österreich in Belgien, und Ulf Schneller , Direktor-Stellvertreter der Wirtschaftskammer Burgenland.

Martin Pucher habe sich als erfolgreicher Banker mit großem sozialem Engagement einen hervorragenden Namen gemacht. Als Obmann des SV Mattersburg habe er diesen von der 2. Liga Mitte bis in die höchste österreichische Spielklasse geführt und als „Gründungsvater“ der Fußballakademie einen wichtigen Beitrag zum Wohle der burgenländischen Sportjugend geleistet, darüber hinaus auch als Präsident der Österreichischen Bundesliga das Burgenland stets vorbildlich vertreten.

Vor sechs Jahren hat der ehemalige Vizekanzler Erhard Busek die Obmannschaft des Kammermusikvereins Lockenhaus übernommen und vor zwei Jahren geholfen, eine existenzbedrohende finanzielle Krise des international renommierten Kammermusikfestes zu überwinden.

Busek gelang es nicht nur, eine tiefe Finanzierungslücke zu füllen, sondern auch zwei große Sponsoren zu gewinnen und so den Fortbestand des im Jahr 1981 von Gidon Kremer gegründeten Musikfestivals zu ermöglichen. Der Landeshauptmann bezeichnete  Busek als „Retter von Lockenhaus“.  

Ulf Schneller, Direktor-Stellvertreter der Wirtschaftskammer Burgenland, habe erfolgreich dazu beigetragen, im In- und Ausland die Vorzüge der burgenländischen Unternehmen und den Wirtschaftsstandort Burgenland ins rechte Licht zu rücken.

Mit herausragendem Ideenreichtum und hoher Einsatzbereitschaft habe er sich gemeinsam mit dem Präsidenten der Wirtschaftskammer erfolgreich für das Wohl der burgenländischen Wirtschaft eingesetzt.

Botschafter Karl Schramek habe als Österreichs Botschafter in Belgien die Interessen des Burgenlandes umfassend vertreten. Dank seiner Unterstützung verfüge das Burgenland in Brüssel über ein besonders intensives Netzwerk, was dem Land Burgenland zur Zuerkennung eines besonders wichtigen Förderstatus in verschiedenen Bereichen verholfen habe.

Botschafter Schramek sei „ein Türöffner für das Burgenland und die Landespolitik bei den relevanten Stelle und Entscheidungsträgern in Brüssel“ und habe sich stets als besonderer Freund und Förderer des Landes Burgenland erwiesen.