Siedlungsgenossenschaft vergab acht Millionen Euro

Die Neue Eisenstädter Siedlungsgenossenschaft vergab im März und April Aufträge in der Höhe von rund 8,2 Millionen Euro. Projekte wurden auch vorgezogen.

Erstellt am 30. April 2020 | 05:45
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Die Neue Eisenstädter Siedlungsgenossenschaft.
Foto: Privat

Gerade in der Krise gehe es darum, ein „wichtiges Zeichen für die heimische Wirtschaft“ zu setzen und Firmen sowie ihren Mitarbeitern einen Fortbestand zu ermöglichen, heißt es seitens der Neuen Eisenstädter. Projekte, die erst im Laufe des Jahres spruchreif werden sollten, seien daher vorgezogen worden; innerhalb von acht Wochen seien Aufträge mit einem Gesamtvolumen von mehr als acht Millionen Euro an Professionisten vergeben worden.

Offene Rechnungen würden zudem rasch kontrolliert und bezahlt, betont Direktor Anton Mittelmeier: „Wir leisten unseren Beitrag zur Absicherung der wirtschaftlichen Situation in der Bauwirtschaft, die Firmen bekommen schnellstmöglich ihr Geld und können somit ihre Mitarbeiter bezahlen.“

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Direktor Anton Mittelmeier – hat viele Baustellen wieder aufgenommen.
BVZ

Trotz der Krise habe die Neue Eisenstädter nahezu alle Baustellen im Burgenland und Niederösterreich weiterführen können, „wenn auch auf Sparflamme“. Bereits in der Karwoche seien über 40 Baustellen wieder aufgenommen worden, so Mittelmeier: „Die ausführenden Firmen wurden dazu angewiesen, alle Bestimmungen und Auflagen zum Schutz der Mitarbeiter einzuhalten. Das wurde auch regelmäßig von unseren eigenen Baustellenleitern überprüft.“

Neben Sicherheitsabstand, dem Tragen von Schutzmasken und der Bereitstellung von Desinfektionsmittel werde etwa auch darauf geachtet, dass bei einer Reihenhausanlage „der Fliesenleger in Reihenhaus 1, der Maler in Reihenhaus 3 und der Elektriker in Reihenhaus 5“ arbeite.