Während das neue Gesetz zu Integrations-Pflichten vorbereitet wird, zeigen die Zahlen: Burgenland hat im Österreich-Vergleich den geringsten Zuzug: Der Anteil von Menschen mit ausländischem Geburtsort, wie es statistisch heißt, liegt bei 13,9 Prozent.
Eine Feier für Ernst Bucsich: 45 Jahre Raiffeisen, mit Verlängerung
Ruhestand in Sicht
Das 45-jährige Jubiläum feierte Ernst Bucsich in der Raiffeisenlandesbank, am 1. September folgt der Pensionsantritt. Ganz so schnell nimmt der ehemalige Leiter des Private Banking aber nicht Abschied. Gefeiert wurde in der Bank-Zentrale in Eisenstadt schon jetzt alles in einem. Für den früheren Kicker und SV-Antau-Obmann Bucsich gab's auch Fußball-Geschenke und jede Menge Erinnerungen.
Alle kamen, gratulierten und brachten auch Fußball-Geschenke. Jubilar Ernst Bucsich (M.) mit Vorstandsdirektor Matthias Trost, der stellvertretenden Generaldirektorin Eva Fugger, Generalanwalt und Raiffeisen-Burgenland-Präsident Erwin Tinhof und Vorstandsdirektor Rudolf Suttner (v.l.).
© Wolfgang Millendorfer
„Wo der Ernst ist, da ist immer gute Stimmung!“ Das wurde beim halbrunden Unternehmens-Jubiläum mit Pensionierungsfeier vorausgeschickt, und genau so war's dann auch: In der Lounge der Raiffeisenlandesbank in Eisenstadt kamen viele Kolleginnen und Kollegen, Kundinnen und Kunden sowie prominente Wegbegleiter zusammen, um Ernst Bucsich zu danken.
„45 Jahre für die selbe Idee brennen, mit Optimismus und Loyalität, und immer darauf schauen, dass das Team zusammenhält ...“ Das sind nur einige der Merkmale, die Ernst Bucsich auszeichnen, wie in der beschwingten und emotionalen Dankesrede zusammengefasst wurde, untermalt mit Fotos aus 45 Jahren.
An die Fußball-Vergangenheit Bucsichs wurde erinnert: als Kicker beim SC Eisenstadt oder beim SV Antau, wo er nach mehreren Stationen zum langjährigen Obmann wurde. Eine Verletzung vor 45 Jahren hatte den noch intensiveren Einstieg bei Raiffeisen gebracht, der Rest ist Unternehmensgeschichte. Das kann man so sagen, denn wie viele Menschen aus dem ganzen Land Ernst Bucsich kennen und schätzen, sah man allein schon bei der Feier in der Landesbank.
Neben dem aktuellen Vorstands-Team mit Generaldirektor-Stellvertreterin Eva Fugger sowie den Vorstandsdirektoren Matthias Trost und Rudolf Suttner gratulierten als frühere Chefs auch das ehemalige Generaldirektoren-Duo Julius Marhold und Leopold Buchmayer sowie der Vorstandsvorsitzende der Landesbank, Erwin Tinhof, frischgebackener Generalanwalt des Raiffeisenverbandes.
Besonders freute sich Bucsich außerdem über den Besuch von Johann Strobl, der als bisheriger Vorstandsvorsitzender der Raiffeisen Bank International kürzlich den Ruhestand angetreten hatte.

© Wolfgang Millendorfer
Das runde Leder spielt für Ernst Bucsich nach wie vor eine zentrale Rolle, deshalb schicken ihn seine Kolleginnen und Kollegen auch auf Fußballreise. Und der Antauer bleibt im Private Banking nach der Übergabe der Leitung an Elisabeth Neumann noch ein wenig erhalten.
Jetzt müsse man noch einen Nachfolger für den „Dancing Star von Raiffeisen“ finden, wurde gescherzt. Dass es kaum ein Fest gab, bei dem Ernst Bucsich nicht das Tanzbein geschwungen hat, wurde mit reichlich Bildmaterial belegt. Entsprechend entspannt war die Stimmung beim Jubiläumsfest. Und auch für die ruhigen Momente war Zeit. Nach dem Motto „Geben und nehmen“ spendete Ernst Bucsich an drei Organisationen, die Menschen helfen: Pro mente, Vis Fontis und Rotes Kreuz.

© Wolfgang Millendorfer
Wie wichtig ihm die Geselligkeit und der Asutausch sind, das stellte der Jubilar zum Abschluss seiner Dankesrede unter Beweis - mit einer Einladung an alle, ihn irgendwann bald einmal im Weinkeller in Antau zu besuchen. Das Pensions-Projekt steht ebenfalls bereits fest: Zusätzlich wird ein Fußballzimmer mit noch mehr Erinnerungen eingerichtet.
Ein ausführliches Porträt von Ernst Bucsich lesen Sie in der kommenden Print-Ausgabe der BVZ und in Kürze auf BVZ.at